14 Results for : egofm

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    Wie ist das eigentlich, wenn man als gestandener Musikjournalist seine Lieblingsband interviewen darf? Man möchte ihnen als Fan ja eigentlich die ewige Liebe gestehen, aber aus professioneller Sicht geht das natürlich nicht. Markus Kavka ist so ein Musikjournalist und zugleich Hardcore-Fan der Superstars Depeche Mode. In seinem Buch ?Markus Kavka über Depeche Mode, das im Oktober 2020 in der KiWi-Musikbibliothek erschienen ist und in den Wochen darauf einen Stammplatz in der Spiegel-Bestsellerliste Sachbuch hatte, verhandelt er dieses Dilemma ? und auch andere. Kavka erzählt auf 128 Seiten hinreißend komisch von einer Jugend in der bayerischen Provinz in den 1980er Jahren, von der Poesie des Mixtapes, von Dave-Gahan- Gedächtnisfrisuren, Gruftis in der Bravo und von Kickerduellen mit Martin L. Gore.Und eigentlich hätte bereits kurz nach dem Erscheinen des Buches im Herbst 2020 eine Lesereise folgen sollen. Aber Corona hatte bekanntlich andere Pläne und so machte das Virus mit seinen Mutanten auch dem Live-Projekt von Markus Kavka erst einmal einen Strich durch die Rechnung. Aber aufgeschoben ist zum Glück nicht aufgehoben und im Mai 2022 wird es einen neuen Anlauf geben. Dass das Buch dann schon seit anderthalb Jahren auf dem Markt ist, tut der ganzen Sache zum Glück keinen Abbruch ? schließlich ist sein Inhalt zeitlos und nicht aktualitätsgebunden und hat nichts von seinem hohen Unterhaltungswert eingebüßt.Auf seiner Tour, die den Titel ?Markus Kavka liest Depeche Mode? trägt, und die ihn im Mai 2022 in 11 deutsche Städte führt, liest und erzählt der Autor sympathisch, witzig, uneitel und ehrlich vom Leben eines Depeche Mode-Fanboys und Goths vom Land, Geschichten über das Jungsein und das Erwachsenwerden, über seine persönlichen Treffen mit seinen Idolen, über Liebe und Leidenschaft zur Musik: Alles ganz bewusst aus einer sehr persönlichen Perspektive; in einem Maße reflektiert und selbstironisch, ohne dabei die Magie des Fan seins zu zerstören und bei aller offensichtlichen Verehrung für Depeche Mode doch so vielmehr als nur eine Hommage an eine großartige Band!Die gelesenen Passagen aus dem Buch reichert Kavka mit den entsprechenden Songs von Depeche Mode, Videos, privaten Fotos sowie Ausschnitten aus Interviews, die er mit der Band geführt hat, an. Und wie es sich für einen Nerd gehört, wird auch die ein oder andere persönliche Hitliste nicht fehlen. Es werden garantiert ebenso unterhaltsame wie bunte Abende ? und das nicht nur für Depeche Mode-Fans und Menschen im Alter des Autors, die sich vor Déjà-vu kaum werden retten können, sondern auch für jüngere Jahrgänge, die wahrscheinlich genauso häufig fassungslos den Kopf schütteln werden.Die ?Markus Kavka liest Depeche Mode-Tour wird präsentiert von kulturnews, Deluxe Music & EgoFM.
    • Shop: Konzertkasse
    • Price: 27.25 EUR excl. shipping
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    Wie ist das eigentlich, wenn man als gestandener Musikjournalist seine Lieblingsband interviewen darf? Man möchte ihnen als Fan ja eigentlich die ewige Liebe gestehen, aber aus professioneller Sicht geht das natürlich nicht. Markus Kavka ist so ein Musikjournalist und zugleich Hardcore-Fan der Superstars Depeche Mode. In seinem Buch ?Markus Kavka über Depeche Mode, das im Oktober 2020 in der KiWi-Musikbibliothek erschienen ist und in den Wochen darauf einen Stammplatz in der Spiegel-Bestsellerliste Sachbuch hatte, verhandelt er dieses Dilemma ? und auch andere. Kavka erzählt auf 128 Seiten hinreißend komisch von einer Jugend in der bayerischen Provinz in den 1980er Jahren, von der Poesie des Mixtapes, von Dave-Gahan- Gedächtnisfrisuren, Gruftis in der Bravo und von Kickerduellen mit Martin L. Gore.Und eigentlich hätte bereits kurz nach dem Erscheinen des Buches im Herbst 2020 eine Lesereise folgen sollen. Aber Corona hatte bekanntlich andere Pläne und so machte das Virus mit seinen Mutanten auch dem Live-Projekt von Markus Kavka erst einmal einen Strich durch die Rechnung. Aber aufgeschoben ist zum Glück nicht aufgehoben und im Mai 2022 wird es einen neuen Anlauf geben. Dass das Buch dann schon seit anderthalb Jahren auf dem Markt ist, tut der ganzen Sache zum Glück keinen Abbruch ? schließlich ist sein Inhalt zeitlos und nicht aktualitätsgebunden und hat nichts von seinem hohen Unterhaltungswert eingebüßt.Auf seiner Tour, die den Titel ?Markus Kavka liest Depeche Mode? trägt, und die ihn im Mai 2022 in 11 deutsche Städte führt, liest und erzählt der Autor sympathisch, witzig, uneitel und ehrlich vom Leben eines Depeche Mode-Fanboys und Goths vom Land, Geschichten über das Jungsein und das Erwachsenwerden, über seine persönlichen Treffen mit seinen Idolen, über Liebe und Leidenschaft zur Musik: Alles ganz bewusst aus einer sehr persönlichen Perspektive; in einem Maße reflektiert und selbstironisch, ohne dabei die Magie des Fan seins zu zerstören und bei aller offensichtlichen Verehrung für Depeche Mode doch so vielmehr als nur eine Hommage an eine großartige Band!Die gelesenen Passagen aus dem Buch reichert Kavka mit den entsprechenden Songs von Depeche Mode, Videos, privaten Fotos sowie Ausschnitten aus Interviews, die er mit der Band geführt hat, an. Und wie es sich für einen Nerd gehört, wird auch die ein oder andere persönliche Hitliste nicht fehlen. Es werden garantiert ebenso unterhaltsame wie bunte Abende ? und das nicht nur für Depeche Mode-Fans und Menschen im Alter des Autors, die sich vor Déjà-vu kaum werden retten können, sondern auch für jüngere Jahrgänge, die wahrscheinlich genauso häufig fassungslos den Kopf schütteln werden.Die ?Markus Kavka liest Depeche Mode-Tour wird präsentiert von kulturnews, Deluxe Music & EgoFM.
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    Fortuna Ehrenfeld?Die Fortuna Ehrenfeld-Durststrecke hat ein Ende. Landebahn frei für die Post-Corona-Ära à la Fortuna Ehrenfeld und ihren neuen Song Die panamoralische Liebe.? (egoFM) Fortuna Ehrenfeld sind aus der deutschsprachigen Indie Szene nicht mehr wegzudenken. Nach Ihrem Auftritt bei den Böblinger Songtagen 2019 war klar - die Reisegruppe seltsam wird irgendwann wieder zurückkommen und zwar als Headliner der Böblinger Songtage.Martin Bechler hat sich mit seiner eigenwilligen Poesie ein eigenes Genre geschaffen und zieht mit unverbrauchter Gelassenheit einen nach dem anderen Pfeil aus dem Köcher. Die Tastenkönigin Jenny Thiele und Schlagzeuger und Jannis Knüpfer komplettieren die Reisegruppe Seltsam zu einem einzigartigen Trio. Drei Platten, eine EP, ein französischsprachiges Album, hunderte Konzerte: Was das Trio seit 2016 abgeliefert und erreicht hat, ist erstaunlich. Und es gibt einem Hoffnung. Denn eine Welt, in der eine so krude wie selbstbewusste Mischung aus Pop und Poesie, aus Tresen und Tanzfläche, aus Melancholie und angetäuschtem Dachschaden ein Publikum findet, kann so am Arsch dann doch wieder nicht sein. Die Fans des Trios haben sich vermehrt wie die Karnickel im Kölner Blücherpark und das hat sich auch mit der aktuellen Platte ?Die Rückkehr zur Normalität? nicht geändert.Martin Bechler ist einer der beeindruckendsten und eigenständigsten Texter, die sich auf deutschen Bühnen ans Mikro stellen. Als ob es das Leichteste der Welt wäre, reiht er Marmeladenwörter und Porzellansätze aneinander, pendelt zwischen Bananen, Banalem und Philosophischem und hat in jedem Song mindestens eine Falle eingebaut, die sich genau dann auftut, wenn man denkt, man hätte ihn und seinen lyrischen Shtick durchschaut. Bechler ist kein Sprachpanscher, sondern ein begnadeter Wortwinzer, der einen Cuvée herstellt aus Zutaten, die sich sonst keiner zusammenzubringen traut. Kein Wunder, dass Fortuna Ehrenfeld ihren eigenen Wein haben.?Einer der größten Songschreiber der Neuzeit? Volly Tanner, SCHALL Magazin?Fortuna Ehrenfeld treffen mitten ins Herz?, Stern The Düsseldorf DüsterboysAls der US-amerikanische Musiker John Fahey 1959 unter dem Namen Blind Joe Death ein Album herausbrachte, hielten es viele Kenner für einen sensationellen Fund der frühen American Folk Music. Wenn man 60 Jahre später das Debütalbum von The Düssseldorf Düsterboys hört, könnte man es durchaus auch für einen wiederentdeckten Schatz der Folkmusik halten.Tatsächlich aber ist es das neueste Werk von Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti, die inzwischen viele Musikliebhaber in diesem Land als die unverkennbaren Stimmen von International Music kennen dürften. Ihr Album ?Die besten Jahre? aus dem April 2018 halten nicht wenige für die stärkste deutschsprachige Platte der letzten Jahre. Nun also ?Nenn mich Musik?, dass unter Fans langersehnte Debütalbum von The Düsseldorf Düsterboys, die Peter und Pedro als Duo schließlich schon lange vor International Music gegründet haben. Um das Verwirrspiel mit den unterschiedlichen Band-Identitäten perfekt zu machen, haben Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti mit Edis Ludwig am Schlagzeug und Fabian Neubauer an Orgel und Klavier The Düsseldorf Düsterboys nun kurzerhand zum Quartett erklärt. Und wieder hat Produzent Olaf O.P.A.L. sie extrem gut in Szene gesetzt. Vor allem dann, wenn sich auf den Aufnahmen gelegentlich ein paar Holzblasinstrumente zur Band dazugesellen: Was für ein Sound! Die Düsterboys nennen es schlicht und einfach: Musik.Juli GildeAls Support für Die Höchste Eisenbahn oder bei allerersten Festivals 2021 hat Juli Gilde aus dem Berliner Speckgürtel in den letzten Wochen eimerweise Herzen erobert. Eisenbahn-Sänger Francesco Wilking schrieb sogar ?Nächstes Jahr bist Du die Headlinerin!? unter einen ihrer Insta-Posts und es hagelte bereits Studioeinladungen von DLF Kultur, RBB radioeins, rbb Fritz oder FluxFM, obwohl die Debüt EP noch gar nicht erschienen ist. Ihre aktuelle Single ?Anders heute? landete just auf der großen ?Wilde Herzen?-Playlist von spotify. Denn Juli Gilde ist zwar erst 19 Jahre jung, doch durch die unbeschwerte Leichtigkeit ihrer Songs schimmert eine erwachsene und oft melancholische Reife, die man so höchstens von Dota Kehr oder Judith Holofernes kennt. Und dann noch diese Stimme, die einen ganz tief drinnen packt und der man dann stundenlang weiter zuhören möchte. Bei den Böblinger Songtagen tritt Juli Gilde im Duo mit der Sängerin und Gitarristin Izzy Ment auf.
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    Mit dem viral gehenden Instagram Account "Awkward Anführungszeichen" begeisterte Hans Rusinek jene Nutzer, die sich von der Plattform mehr erwarten als Selfies, Kussmund-Schnuten und Dauerwerbung ... Es geht um die Mannigfaltigkeit der Sprache, nicht um Wörter aber, sondern um Anführungszeichen und was diese an Absurdität, Verruchtheit und manchmal auch Rebellion in die Wirklichkeit bringen, wenn sie sich zwischen Sender und Empfänger schieben. Seine Sammelleidenschaft führte Hans Rusinek quer durch die Republik und darüber hinaus. Überall entdeckte er andere Virtuositäten auf Basis der Gänsefüßchen. Mittlerweile umfasst die Sammlung über 1000 Stücke, viele unveröffentlicht, die stets mit einer nachdenklich stimmenden Bildkommentierung versehen werden. Die Sammlung wurde u.a. im Spiegel (bento), der Süddeutschen (jetzt.de), EgoFM und bei den Goldenen Bloggern gewürdigt und hat über 27.000 Follower, u.a. Charlotte Roche, Christian Kracht und Kevin Kühnert. In dem Bildband werden die faszinierendsten Werke gemeinsamen mit einem einleitenden Text zur Genese der Anführungszeichen kuratiert.
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