27 Results for : acnes
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Avène Cleanance Hydra Beruhigende Feuchtigkeitspflege
Avène Cleanance Hydra Beruhigende Feuchtigkeitspflege Reichhaltige, pflegende, nicht fettende Feuchtigkeitspflege Gleicht irritierende und austrocknende Effekte der Aknetherapie aus Stellt ein angenehmes Hautgefühl wieder her Als Begleitpflege bei austrocknender Aknebehandlung Die Cleanance Hydra Beruhigende Feuchtigkeitspflege hat feuchtigkeitsspendende und regenerierende Eigenschaften und wirkt somit gegen die hautreizenden Effekte medizinischer Aknebehandlungen. Indikation: In der Pubertät kommt es meist zu Hautunreinheiten, in vielen Fällen zu Pickeln und akneähnlichen Zuständen mit Entzündungen und Narbenbildung. Zwar sind überwiegend junge Menschen von Akne betroffen, doch auch Frauen und Männer im Alter von über 25 Jahren leiden zunehmend darunter. Hautunreinheiten entstehen aus einer überwiegend hormonell bedingten, übermäßigen Talgproduktion (Hyperseborrhoe), die sich in fettig glänzender Haut zeigt. Durch eine Verhornungsstörung der Talgdrüsenfollikel (follikuläre Hyperkeratose) kann der Talg nicht mehr abfließen, weshalb sich Mikrokomedone unter der Haut bilden. Diese scheinen je nach Zustand weißlich oder schwarz ('Mitesser“). Eine vermehrte Besiedelung mit dem Bakterium C. acnes kann schließlich zu entzündlichen Prozessen und zur Entstehung von Papeln und Pusteln führen, die oft nur unter Narbenbildung wieder abheilen. Bei schweren Formen der Akne kann eine medizinische Aknebehandlung beim Dermatologen notwendig sein. Antibiotika oder Vitamin A-Präparate (z.B Isotretinoin und Retinoide) beseitigen Pickel, Pusteln und Papeln meist rasch, trocknen die Haut jedoch stark aus. Viele Akne-Patienten bekommen es deshalb mit Hautrötungen, Juckreiz und Abschuppungen zu tun. Um den Effekten der medizinischen Aknebehandlung entgegenzuwirken benötigt die Haut sanfte Pflegeprodukte, die den Feuchtigkeitsspeicher der Haut wieder auffüllen und die Hautbarriere wiederherstellen. Produktvorteile: Die Cleanance Hydra Beruhigende Feuchtigkeitspflege hydratisiert die Epidermis und sorgt für ein angenehmes Hautgefühl. Aktivstoffe und Wirkweise des Produkts: Die Cleanance Hydra Beruhigende Feuchtigkeitspflege mit 50 % hautberuhigendem, reizlindernden und entzündungshemmenden Avène Thermalwasser enthält außerdem Glycoleol, das reich an essenziellen Fettsäuren ist und die schützende Hautbarriere wiederherstellt. Darüber hinaus mindert Dextransulfat Irritationen und Rötungen, die durch eine austrocknende Behandlung entstanden sind. Der Hydrolipidfilm der Haut wird regeneriert und ihr Wohlbefinden wird wiederhergestellt. Für ein angenehm gepflegtes Hautgefühl. Anwenderstudien: Die Verträglichkeit und Wirksamkeit der Cleanance Hydra Beruhigende Feuchtigkeitspflege wurde wissenschaftlich nachgewiesen. Verträglichkeits- und Wirksamkeitsstudie: Interne Anwenderstudie unter dermatologischer Kontrolle mit 44 Probanden im Alter von 13 bis 27 Jahren. 21 Probanden wurden mit oralem Isotretinoin und 23 Probanden mit einem topischen Akne-Medikament behandelt. Die Anwendung der Cleanance Hydra Beruhigende Feuchtigkeitspflege erfolgte 2x täglich über 28 Tage nach vorheriger Gesichtsreinigung. Ergebnis Verträglichkeit: Ausgezeichnete Hautverträglichkeit. Ergebnis Wirksamkeit: Signifikante Reduktion der Symptome einer austrocknenden Aknebehandlung, wie Brennen, Juckreiz, Spannungsgefühl oder Abschuppung, sowie Rötungen und Hauttrockenheit. 93% Gesamtzufriedenheit Quelle: Interne Anwenderstudie mit 44 Patienten, 13 – 27 Jahre alt, 2-mal tägliche Anwendung der Cleanance Hydra Beruhigende Feuchtigkeitspflege, 28 Tage lang, in Begleitung einer medikamentösen Behandlung orales Isotretinoin (21) oder einer topischen Behandlung (23) mit Retinoid (8), Benzoylperoxid (8), Kombination von Adapalen + Benzoylperoxid (7). Hauttyp: Cleanance Hydra Feuchtigkeitspflege ist besonders als Begleitpflege bei durch medikamentöse Aknebehandlungen irritierte und trockene Haut geeignet. Anwendung: Morgens und/oder abends auf das zuvor mit der Cleanance Hydra Beruhigende Reinigungscreme gereinigte Gesicht auftragen. Zusammensetzung: Avene Thermal Spring Water (Avene Aqua). Carthamus Tinctorius (Safflower) Seed Oil. Caprylic/Capric Triglyceride. Dimethicone. Peg-12. Butylene Glycol. Glycerin. 1,2-Hexanediol. Glyceryl Stearate. Peg-100 Stearate. Cetyl Alcohol. Glyceryl Linoleate. Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer. Benzoic Acid. Fragrance (Parfum). Glyceryl Linolenate. Glyceryl Oleate. Glyceryl Palmitate. Glycine Soja (Soybean) Oil. Sodium Dextran Sulfate. Sodium Hydroxide. Tocopherol. Tocopheryl Acetate. Xanthan Gum.- Shop: Shop-Apotheke
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Avène Cleanance Hydra Beruhigende Reinigungscreme
Avène Cleanance Hydra Beruhigende Reinigungscreme Seifenfreie Gesichts- und Körperreinigung Gleicht irritierende und austrocknende Effekte der Aknetherapie aus Milde, nicht schäumende Tenside, dadurch hohe Verträglichkeit Cremig-weiche Galenik, nicht fettend Als Begleitpflege bei austrocknender Aknebehandlung Die Cleanance Hydra Beruhigende Reinigungscreme hat eine reizfreie, aber gründliche Reinigungswirkung, die den austrocknenden, hautreizenden Effekt medizinischer Aknebehandlungen ausgleicht. Indikation: In der Pubertät kommt es meist zu Hautunreinheiten, in vielen Fällen zu Pickeln und akneähnlichen Zuständen mit Entzündungen und Narbenbildung. Zwar sind überwiegend junge Menschen von Akne betroffen, doch auch Frauen und Männer im Alter von über 25 Jahren leiden zunehmend darunter. Hautunreinheiten entstehen aus einer überwiegend hormonell bedingten, übermäßigen Talgproduktion (Hyperseborrhoe), die sich in fettig glänzender Haut zeigt. Durch eine Verhornungsstörung der Talgdrüsenfollikel (follikuläre Hyperkeratose) kann der Talg nicht mehr abfließen, weshalb sich Mikrokomedone unter der Haut bilden. Diese scheinen je nach Zustand weißlich oder schwarz ('Mitesser“). Eine vermehrte Besiedelung mit dem Bakterium C. acnes kann schließlich zu entzündlichen Prozessen und zur Entstehung von Papeln und Pusteln führen, die oft nur unter Narbenbildung wieder abheilen. Bei schweren Formen der Akne kann eine medizinische Aknebehandlung beim Dermatologen notwendig sein. Antibiotika oder Vitamin A-Präparate (z.B Isotretinoin und Retinoide) beseitigen Pickel, Pusteln und Papeln meist rasch, trocknen die Haut jedoch stark aus. Viele Akne-Patienten bekommen es deshalb mit Hautrötungen, Juckreiz und Abschuppungen zu tun. Um den Effekten der medizinischen Aknebehandlung entgegenzuwirken benötigt die Haut sanfte Pflegeprodukte, die den Feuchtigkeitsspeicher der Haut wieder auffüllen und die Hautbarriere wiederherstellen. Produktvorteile: Die Cleanance Hydra Beruhigende Reinigungscreme hydratisiert die Epidermis und sorgt für ein angenehmes Hautgefühl. Aktivstoffe und Wirkweise des Produkts: Die Cleanance Hydra Beruhigende Reinigungscreme besteht zu 53,5 % aus hautberuhigendem, reizlindernden und entzündungshemmenden Avène Thermalwasser. Durch das zusätzlich enthaltene Dextransulfat werden Irritationen und Rötungen, die durch eine austrocknende Behandlung entstanden sind, gemildert. Glycoleol, das reich an essenziellen Fettsäuren ist, regt die hauteigene Lipidproduktion an und spendet zugleich Feuchtigkeit. Zusätzlich wird die schützende Hautbarriere wiederhergestellt. Durch einen 6%-igen Glycerinanteil wird der Feuchtigkeitsspeicher der Haut reichlich aufgefüllt – die Haut fühlt sich insgesamt angenehm und gepflegt an. Anwenderstudien: Die Verträglichkeit und Wirksamkeit der Cleanance Hydra Beruhigende Reinigungscreme wurde wissenschaftlich nachgewiesen. Verträglichkeits- und Wirksamkeitsstudie: Interne Anwenderstudie unter dermatologischer Kontrolle mit 41 Probanden im Alter von 13 bis 35 Jahren. 20 Probanden wurden mit oralem Isotretinoin und 21 Probanden mit einem topischen Akne-Medikament behandelt. Die Anwendung der Cleanance Hydra Beruhigende Reinigungscreme erfolgte 2x täglich über 28 Tage. Ergebnis Verträglichkeit: Ausgezeichnete Hautverträglichkeit. Ergebnis Wirksamkeit: 1. Signifikante Reduktion der Symptome einer austrocknenden Aknebehandlung, wie Brennen, Juckreiz, Hitze- und Spannungsgefühl und Kribbeln sowie Rötungen und Hauttrockenheit. 2. 97,7% Gesamtzufriedenheit (nach 28 Tagen Anwendung) Quelle: Interne Anwenderstudie zur Verträglichkeit von der Cleanance Hydra Beruhigende Reinigungscreme mit 41 Probanden in Kombination mit einer medikamentösen Aknebehandlung (orales Isotretinoin (20) und topische Behandlung (21)) über 28 Tage, Anwendung 2x tgl. Hauttyp: Cleanance Hydra Beruhigende Reinigungscreme ist besonders für durch medizinische Behandlungen ausgetrocknete Haut geeignet. Anwendung: Morgens und abends auf das feuchte Gesicht auftragen. Anschließend gründlich abspülen und die Haut sanft abtrocknen, ohne fest zu reiben. Als Ergänzung die Cleanance Hydra Beruhigende Feuchtigkeitspflege verwenden. Tägliche, milde Reinigung für zu Akne neigende Haut, für Gesicht und Körper. Das Keracnyl Waschgel reinigt die Haut sanft und porentief. Kann allein oder in Kombination mit Akne-Behandlungen verwendet werden. Zusammensetzung: Avene Thermal Spring Water (Avene Aqua). Water (Aqua). Glycerin. Sodium Cocoamphoacetate. Coco-Glucoside. Sodium Myristoyl Glutamate. Glycol Distearate. Glyceryl Oleate. Sodium Chlorde. Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer. Caprylyl Glycol. Citric Acid. Fragrance (Parfum). Glyceryl Linoleate. Glyceryl Linolenate. Glyceryl Palmitate. Glyceryl Stearate. Glycine Soja (Soybean) OIL (Glycine Soja Oil). Hydrogenated Palm Glycerides Citrate. Peg-30 Dipolyhydroxystearate. Peg-40 Hydrogenated Castor Oil. Propanediol. Salicylic Acid. Sodium Benzoate. Sodium Dextran Sulfate. Sodium Hydroxide. Tocopherol. Trideceth-6.- Shop: Shop-Apotheke
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Avène Cleanance Mask Peeling-Maske
Avène Cleanance Mask Peeling-Maske Peeling- Maske mit klärenden, tiefenreinigenden Eigenschaften zur Verfeinerung der Hautstruktur Erhöht Aufnahmebereitschaft der Haut für nachfolgende Pflegeprodukte Beugt Neubildung von Komedonen, Milien und Aknepusteln vor Die Cleanance Mask Peeling-Maske ist eine talgabsorbierende Maske mit klärenden, tiefenreinigenden Eigenschaften zur Verfeinerung der Hautstruktur und ist bei fettiger Haut, vergrößerten Poren, Haut mit leichten bis mittelmäßigen Hautunreinheiten und Spätakne geeignet. Indikation: In der Pubertät kommt es meist zu Hautunreinheiten, in vielen Fällen zu Pickeln und akneähnlichen Zuständen mit Entzündungen und Narbenbildung. Zwar sind überwiegend junge Menschen von Akne betroffen, doch auch Frauen und Männer im Alter von über 25 Jahren leiden zunehmend darunter. Hautunreinheiten entstehen aus einer überwiegend hormonell bedingten, übermäßigen Talgproduktion (Hyperseborrhoe), die sich in fettig glänzender Haut zeigt. Durch eine Verhornungsstörung der Talgdrüsenfollikel (follikuläre Hyperkeratose) kann der Talg nicht mehr abfließen, weshalb sich Mikrokomedone unter der Haut bilden. Diese scheinen je nach Zustand weißlich oder schwarz ('Mitesser“). Eine vermehrte Besiedelung mit dem Bakterium C. acnes kann schließlich zu entzündlichen Prozessen und zur Entstehung von Papeln und Pusteln führen, die oft nur unter Narbenbildung wieder abheilen. Da unreine Haut dazu neigt, besonders empfindlich zu sein, benötigt sie sanfte Produkte, die gleichzeitig effektiv Hautunreinheiten beseitigen. Produktvorteile: Die Cleanance Mask Peeling-Maske sorgt für ein porentief frisches Hautgefühl und eine seidenweiche, glatte Haut. Aktivstoffe und Wirkweise des Produkts: Weiße Tonerde absorbiert überschüssigen Talg und beruhigt die irritierte Haut. Salicylsäure und Glykolsäure glätten den oberen Hornschichtanteil und lockern bzw. lösen. Hornschüppchen mit ihren keratoregulierenden und keratolytischen Eigenschaften. Peelingpartikel (kein Mikroplastik) sorgen für eine sanfte mechanische Ablösung der abgestorbenen Hautpartikel und für die Entfernung von Hautunreinheiten. Monolaurin, Zinkglukonat und Vitamin B6 wirken zudem talgregulierend und entzündungshemmend. Überschüssige Ablagerungen, Talg und Unreinheiten werden entfernt und die Haut wird mattiert. Für ein reineres Hautbild und für eine erhöhte Aufnahmebereitschaft der Haut für nachfolgende Pflegewirkstoffe. Anwenderstudie: Die Verträglichkeit und Wirksamkeit der Cleanance Mask Peeling-Maske wurde in einer biometrischen Anwenderstudie nachgewiesen. Die Studie hat 12 Frauen ≥ 18 Jahren (Durchschnittsalter: 38,16 Jahre) mit fettiger, glänzender Haut, erweiterten Poren, Komedonen und/oder leichten, nicht entzündlichen Akne-Läsionen eingeschlossen. Die Maske wurde einmal am Morgen angewendet und anschließend wurde direkt nach der Anwendung, sowie 1h, 2h, 4h und 6h nach der Anwendung die Haut beobachtet. Ergebnis Wirksamkeit: 1 Stunde nach der Anwendung: Mattierender Effekt bei 100% der Probanden. In 8 von 10 Fällen sehr deutlicher mattierender Effekt. Ergebnis Verträglichkeit: Sehr gute Hautverträglichkeit. Quelle: Biometrische Anwenderstudie, Anwendung der Cleanance Mask Peeling-Maske mit 12 Frauen. Zusätzlich wurde mit 90 Probanden ein weiterer interner Anwendertest über 15 Tage durchgeführt. Die Probanden waren mit der Cleanance Mask Peeling Maske sehr zufrieden: 100% der Probanden empfinden ihre Haut als geklärt 98% der Probanden bewerten ihre Haut als glatt 93% der Probanden bewerten ihre Haut strahlend Quelle: Interner Anwendertest, Anwendung der Cleanance Mask Peeling-Maske mit 90 Probanden über 15 Tage. Avène Cleanance Pflegelinie Die Avène Cleanance Pflegelinie ist eine ganzheitliche Pflegelinie bei unreiner Haut und Akne. Sie bietet für jedes Akne-Stadium geeignete Reinigungs- und Pflegeprodukte. Einige Produkte sind auch mit anderen Akne-Therapieformen kombinierbar. Von der Reinigung über die Tagespflege bis hin zu einer Maske und punktuellen Behandlungen bietet Cleanance alles, was Ihre Haut benötigt, um rein und gleichzeitig gepflegt und genährt zu sein. Hauttyp: Die Avène Cleanance Mask Peeling-Maske ist besonders für fettige Haut, vergrößerte Poren, Haut mit leichten bis mittelmäßigen Hautunreinheiten und Spätakne geeignet. Anwendung: Schritt 1: Auf die gereinigte, trockene oder leicht angefeuchtete Haut auftragen. Augen- und Mundpartie aussparen. Schritt 2: Einwirkzeit: 5 Minuten. Schritt 3: In sanft kreisenden Bewegungen leicht einmassieren. Schritt 4: Anschließend mit lauwarmem Wasser abspülen. 1-2 Mal pro Woche anwenden. Zusammensetzung: Avene Thermal Spring Water (Avene Aqua), Kaolin. Cetearyl Alcohol. Triethylhexanoin. Glyceryl Stearate. Glycolic Acid. Sodium Hydroxide. Water (Aqua). Cellulose Acetate. Ceteareth-33. Caprylic/Capric Glycerides. Titanium Dioxide (CI 77891). Zinc Gluconate. Bisabolol. Cetrimonium Bromide. Fragrance (Parfum). Glyceryl Laurate. Pyridoxine Hcl. Salicylic Acid. Sodium Chloride. Xanthan GUM- Shop: Shop-Apotheke
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Lygal® Kopfsalbe N 3%
1. Bezeichnung des Arzneimittels Lygal® Kopfsalbe N 3% Wirkstoff: Salicylsäure 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung 1 g Salbe enthält 30 mg Salicylsäure (Ph. Eur.) Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1. 3. Darreichungsform Weißliche bis leicht gelbliche Salbe zum Auftragen auf die Kopfhaut 4. Klinische Angaben 4.1 Anwendungsgebiete Abschuppung von Hornzellen, z. B. bei Psoriasis des behaarten Kopfes und bei Kopfschuppen 4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung Lygal Kopfsalbe N 3% wird 1mal täglich auf die erkrankte Kopfhaut aufgetragen. Die maximale tägliche Dosis für Erwachsene von 2 g Salicylsäure (entspricht ca. 67 g Salbe) darf nicht länger als eine Woche angewendet werden. Für Kinder darf die maximale Tagesdosis 0,2 g Salicylsäure (entspricht ca. 7 g Salbe) nicht überschritten werden. Die Haare nach und nach an verschiedenen Stellen scheiteln und die Lygal Kopfsalbe N 3% auf die Kopfhaut (auf den Scheitel) auftragen und einreiben. Anschließend lassen Erwachsene Lygal Kopfsalbe N 3% bevorzugt über Nacht 8-12 Stunden einwirken. Danach kann die Salbe mit einem milden Shampoo ausgewaschen werden. Bei Kindern kann die Einwirkzeit entsprechend kürzer sein, wobei je nach Alter 26 Stunden empfehlenswert ist. Es ist dabei darauf zu achten, dass die Tagesdosis von ca. 7 g Salbe (entsprechend 0,2 g Salicylsäure) nicht überschritten werden darf. Lygal Kopfsalbe N 3% wird nicht empfohlen für die Anwendung bei Säuglingen. 4.3 Gegenanzeigen Lygal Kopfsalbe N 3% darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Salicylsäure und Salicylate oder einen der sonstigen Bestandteile der Salbengrundlage. Salicylsäure sollte nicht bei Säuglingen angewendet werden (in Ausnahmefällen Anwendung einer 1–3%igen SalicylsäureZubereitung bei einer Fläche kleiner als 10 % der Körperoberfläche und nicht länger als eine Woche). Lygal Kopfsalbe N 3% sollte bei Patienten mit Niereninsuffizienz nur in Ausnahmefällen auf einer Körperoberfläche von max.10 cm 2 höchstens bis zu drei Tagen angewendet werden. 4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung Lygal Kopfsalbe N 3% darf nicht mit Schleimhäuten in Berührung kommen, insbesondere ist ein Kontakt mit den Augen zu vermeiden. Versehentlich dort aufgetragene Lygal Kopfsalbe N 3% ist sofort zu entfernen. Die perkutane Resorption kann u. a. bei psoriatrischer Erythrodermie bzw. Dermatosen, die mit entzündlichen oder erosiven Veränderungen der Haut einhergehen, erhöht sein. Macrogolglycerolricinoleat kann Hautreizungen hervorrufen. 4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen Salicylsäure kann die Permeation anderer lokal applizierter Arzneimittel verstärken. Die resorbierte, systemisch wirksame Salicylsäure kann die Toxizität von Methotrexat erhöhen und die hypoglykämische Wirkung von Sulfonylharnstoffen verstärken. 4.6 Schwangerschaft und Stillzeit Lygal Kopfsalbe N 3% sollte in der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Es liegen keine hinreichenden Daten für die Anwendung von Salicylsäure bei Schwangeren vor. Zur Reproduktionstoxikologie siehe 5.3. Die zufällige Aufnahme von Salicylsäure durch den Säugling durch Kontakt mit der behandelten Körperstelle (Kopf) muss vermieden werden. 4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Nicht zutreffend. 4.8 Nebenwirkungen Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt: Sehr häufig (≥ 1/10) Häufig (≥ 1/100 bis Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis Selten (≥ 1/10.000 bis Sehr selten ( Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Gelegentlich treten lokale Hautreizungen auf und sehr selten kann es zu Kontakt allergien kommen. 4.9 Überdosierung Bei einer perkutanen Anwendung von Salicylsäure sind im Allgemeinen keine toxischen Nebenwirkungen zu erwarten, da kaum SalicylsäureSerumspiegel über 5 mg/dl erreicht werden. Erst ab Serum werten von mehr als 30 mg/dl ist mit Intoxikationssymptomen zu rechnen. Frühsymptome äußern sich in Ohrensausen, Tinnitus mit Schwerhörigkeit, Epistaxis, Übelkeit, Erbrechen, Reizbarkeit sowie Trockenheitsgefühl der Schleimhäute. Als Gegenmaßnahme genügt das Absetzen von Salicylsäure. 5. Pharmakologische Eigenschaften 5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften Pharmakotherapeutische Gruppe: Keratoplastisch wirkender Stoff ATCCode: D02Af01 Salicylsäure wirkt bei lokaler Anwendung auf der Haut keratolytisch und antiphlogistisch, schwach antimikrobiell gegen grampositive und gramnegative Bakterien, pathogene Hefen, Dermatophyten und Schimmelpilze. Die minimale Hemmkonzentration für Propionibacterium acnes und Propionibacterium granulosum liegt zwischen 0,05% und 0,25%. Das Bakterienwachstum wird im Konzentrationsbereich von 0,15 0,5% gehemmt. Die keratolytische Wirkung beruht auf einer direkten Einwirkung auf die interzellulären Kittsubstanzen bzw. die Desmosomen, die den Verhornungsvorgang fördern. 5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften Die Metabolisierung von Salicylsäure erfolgt durch Konjugation mit Glycin zu Salicylursäure, mit Glucuronsäure an der phenolischen OHGruppe zu Etherglucuronid und an der COOHGruppe zu Esterglucuronid bzw. durch Hydroxylierung zu Gentisinsäure bzw. Dihydroxybenzoesäure. Die Halbwertszeit der Salicylsäure liegt im normalen Dosisbereich zwischen 2 und 3 Stunden und kann bei hoher Dosierung infolge begrenzter Kapazität der Leber, Salicylsäure zu konjugieren, auf 15-30 Stunden ansteigen. 5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit a) Akute Toxizität Wie aus tierexperimentellen und human-pharmakokinetischen Untersuchungen hervorgeht, penetriert Salicylsäure in Abhängigkeit von der Grundlage und penetrationsbeeinflussenden Faktoren rasch. Deshalb ist das Auftreten von seltenen Intoxikationen bei topischer Applikation abhängig von der galenischen Darreichungsform, der aufgetragenen Salicylatmenge, der Auftragungsfläche, der Behandlungsdauer, der Behandlungshäufigkeit und dem dermatologischen Krankheitsbild. Risikogruppen sind vor allem Kleinkinder, Säuglinge und Patienten mit Leber oder Niereninsuffizienz. Erst bei Erreichen von Serumwerten von mehr als 30 mg/dl durch Resorption ist mit Intoxikationssymptomen zu rechnen. b) Chronische Toxizität Tierexperimentelle Untersuchungen mit dermaler Langzeitanwendung salicylathaltiger Substanzen zur Abschätzung der chronischen Toxizität liegen nicht vor (s.akute Toxizität). c) Mutagenes/cancerogenes Potential In der umfangreichen wissenschaftlichen Literatur finden sich keine relevanten Hinweise auf ein mutagenes Potential von Salicylsäure. Langzeituntersuchungen am Tier auf ein tumorerzeugendes Potential liegen nicht vor. d) Reproduktionstoxikologie Salicylate haben in Tierversuchen an mehreren Tierspezies bei systemischer Applikation teratogene Wirkungen gezeigt. Implantationsstörungen, embryound fetotoxische Wirkungen sowie Störungen der Lernfähigkeit bei den Nachkommen nach pränataler Exposition sind beschrieben worden. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ist jedoch mit reproduktionstoxischen Effekten nicht zu rechnen, da bei üblicher Anwendung toxikologisch relevante Plasmaspiegel nicht erreicht werden. 6. Pharmazeutische Angaben 6.1 Liste der sonstigen Bestandteile Schweineschmalz, emulgierender Cetylstearylalkohol (Typ A) (Ph. Eur.), Macrogol 300, Macrogol 1500, Macrogolglycerolricinoleat (Ph. Eur.), weißes Vaselin. 6.2 Inkompatibilitäten Zwischen Salicylsäure und einer Reihe von Wirk und Hilfsstoffen, wie z. B. Campher, Ethacridinsalze, Gelatine, Iod, Iodide, 2Naphthol, Polyethylenglykol, Resorcin, Zinkoxid sind Inkompatibilitäten bekannt, die Einfluss auf die Wirkstofffreisetzung haben können. Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden. 6.3 Dauer der Haltbarkeit 3 Jahre Die Dauer der Haltbarkeit nach Anbruch des Behältnisses beträgt 3 Monate. 6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. 6.5 Art und Inhalt des Behältnisses Aluminiumtube mit 50 g Salbe N2 Aluminiumtube mit 100 g Salbe N3 Bündelpackung mit 2 x 100 g Salbe 6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung Lygal Kopfsalbe N 3% nicht mit Lack oder Kunststoff (z. B. Möbel, Brillen usw.) in Berührung bringen, da diese Gegenstände unter Umständen matt werden können. Stand der Information Juni 2012- Shop: Shop-Apotheke
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Lygal® Kopfsalbe N 3%
1. Bezeichnung des Arzneimittels Lygal® Kopfsalbe N 3% Wirkstoff: Salicylsäure 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung 1 g Salbe enthält 30 mg Salicylsäure (Ph. Eur.) Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1. 3. Darreichungsform Weißliche bis leicht gelbliche Salbe zum Auftragen auf die Kopfhaut 4. Klinische Angaben 4.1 Anwendungsgebiete Abschuppung von Hornzellen, z. B. bei Psoriasis des behaarten Kopfes und bei Kopfschuppen 4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung Lygal Kopfsalbe N 3% wird 1mal täglich auf die erkrankte Kopfhaut aufgetragen. Die maximale tägliche Dosis für Erwachsene von 2 g Salicylsäure (entspricht ca. 67 g Salbe) darf nicht länger als eine Woche angewendet werden. Für Kinder darf die maximale Tagesdosis 0,2 g Salicylsäure (entspricht ca. 7 g Salbe) nicht überschritten werden. Die Haare nach und nach an verschiedenen Stellen scheiteln und die Lygal Kopfsalbe N 3% auf die Kopfhaut (auf den Scheitel) auftragen und einreiben. Anschließend lassen Erwachsene Lygal Kopfsalbe N 3% bevorzugt über Nacht 8-12 Stunden einwirken. Danach kann die Salbe mit einem milden Shampoo ausgewaschen werden. Bei Kindern kann die Einwirkzeit entsprechend kürzer sein, wobei je nach Alter 26 Stunden empfehlenswert ist. Es ist dabei darauf zu achten, dass die Tagesdosis von ca. 7 g Salbe (entsprechend 0,2 g Salicylsäure) nicht überschritten werden darf. Lygal Kopfsalbe N 3% wird nicht empfohlen für die Anwendung bei Säuglingen. 4.3 Gegenanzeigen Lygal Kopfsalbe N 3% darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Salicylsäure und Salicylate oder einen der sonstigen Bestandteile der Salbengrundlage. Salicylsäure sollte nicht bei Säuglingen angewendet werden (in Ausnahmefällen Anwendung einer 1–3%igen SalicylsäureZubereitung bei einer Fläche kleiner als 10 % der Körperoberfläche und nicht länger als eine Woche). Lygal Kopfsalbe N 3% sollte bei Patienten mit Niereninsuffizienz nur in Ausnahmefällen auf einer Körperoberfläche von max.10 cm 2 höchstens bis zu drei Tagen angewendet werden. 4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung Lygal Kopfsalbe N 3% darf nicht mit Schleimhäuten in Berührung kommen, insbesondere ist ein Kontakt mit den Augen zu vermeiden. Versehentlich dort aufgetragene Lygal Kopfsalbe N 3% ist sofort zu entfernen. Die perkutane Resorption kann u. a. bei psoriatrischer Erythrodermie bzw. Dermatosen, die mit entzündlichen oder erosiven Veränderungen der Haut einhergehen, erhöht sein. Macrogolglycerolricinoleat kann Hautreizungen hervorrufen. 4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen Salicylsäure kann die Permeation anderer lokal applizierter Arzneimittel verstärken. Die resorbierte, systemisch wirksame Salicylsäure kann die Toxizität von Methotrexat erhöhen und die hypoglykämische Wirkung von Sulfonylharnstoffen verstärken. 4.6 Schwangerschaft und Stillzeit Lygal Kopfsalbe N 3% sollte in der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Es liegen keine hinreichenden Daten für die Anwendung von Salicylsäure bei Schwangeren vor. Zur Reproduktionstoxikologie siehe 5.3. Die zufällige Aufnahme von Salicylsäure durch den Säugling durch Kontakt mit der behandelten Körperstelle (Kopf) muss vermieden werden. 4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Nicht zutreffend. 4.8 Nebenwirkungen Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt: Sehr häufig (≥ 1/10) Häufig (≥ 1/100 bis Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis Selten (≥ 1/10.000 bis Sehr selten ( Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Gelegentlich treten lokale Hautreizungen auf und sehr selten kann es zu Kontakt allergien kommen. 4.9 Überdosierung Bei einer perkutanen Anwendung von Salicylsäure sind im Allgemeinen keine toxischen Nebenwirkungen zu erwarten, da kaum SalicylsäureSerumspiegel über 5 mg/dl erreicht werden. Erst ab Serum werten von mehr als 30 mg/dl ist mit Intoxikationssymptomen zu rechnen. Frühsymptome äußern sich in Ohrensausen, Tinnitus mit Schwerhörigkeit, Epistaxis, Übelkeit, Erbrechen, Reizbarkeit sowie Trockenheitsgefühl der Schleimhäute. Als Gegenmaßnahme genügt das Absetzen von Salicylsäure. 5. Pharmakologische Eigenschaften 5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften Pharmakotherapeutische Gruppe: Keratoplastisch wirkender Stoff ATCCode: D02Af01 Salicylsäure wirkt bei lokaler Anwendung auf der Haut keratolytisch und antiphlogistisch, schwach antimikrobiell gegen grampositive und gramnegative Bakterien, pathogene Hefen, Dermatophyten und Schimmelpilze. Die minimale Hemmkonzentration für Propionibacterium acnes und Propionibacterium granulosum liegt zwischen 0,05% und 0,25%. Das Bakterienwachstum wird im Konzentrationsbereich von 0,15 0,5% gehemmt. Die keratolytische Wirkung beruht auf einer direkten Einwirkung auf die interzellulären Kittsubstanzen bzw. die Desmosomen, die den Verhornungsvorgang fördern. 5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften Die Metabolisierung von Salicylsäure erfolgt durch Konjugation mit Glycin zu Salicylursäure, mit Glucuronsäure an der phenolischen OHGruppe zu Etherglucuronid und an der COOHGruppe zu Esterglucuronid bzw. durch Hydroxylierung zu Gentisinsäure bzw. Dihydroxybenzoesäure. Die Halbwertszeit der Salicylsäure liegt im normalen Dosisbereich zwischen 2 und 3 Stunden und kann bei hoher Dosierung infolge begrenzter Kapazität der Leber, Salicylsäure zu konjugieren, auf 15-30 Stunden ansteigen. 5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit a) Akute Toxizität Wie aus tierexperimentellen und human-pharmakokinetischen Untersuchungen hervorgeht, penetriert Salicylsäure in Abhängigkeit von der Grundlage und penetrationsbeeinflussenden Faktoren rasch. Deshalb ist das Auftreten von seltenen Intoxikationen bei topischer Applikation abhängig von der galenischen Darreichungsform, der aufgetragenen Salicylatmenge, der Auftragungsfläche, der Behandlungsdauer, der Behandlungshäufigkeit und dem dermatologischen Krankheitsbild. Risikogruppen sind vor allem Kleinkinder, Säuglinge und Patienten mit Leber oder Niereninsuffizienz. Erst bei Erreichen von Serumwerten von mehr als 30 mg/dl durch Resorption ist mit Intoxikationssymptomen zu rechnen. b) Chronische Toxizität Tierexperimentelle Untersuchungen mit dermaler Langzeitanwendung salicylathaltiger Substanzen zur Abschätzung der chronischen Toxizität liegen nicht vor (s.akute Toxizität). c) Mutagenes/cancerogenes Potential In der umfangreichen wissenschaftlichen Literatur finden sich keine relevanten Hinweise auf ein mutagenes Potential von Salicylsäure. Langzeituntersuchungen am Tier auf ein tumorerzeugendes Potential liegen nicht vor. d) Reproduktionstoxikologie Salicylate haben in Tierversuchen an mehreren Tierspezies bei systemischer Applikation teratogene Wirkungen gezeigt. Implantationsstörungen, embryound fetotoxische Wirkungen sowie Störungen der Lernfähigkeit bei den Nachkommen nach pränataler Exposition sind beschrieben worden. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ist jedoch mit reproduktionstoxischen Effekten nicht zu rechnen, da bei üblicher Anwendung toxikologisch relevante Plasmaspiegel nicht erreicht werden. 6. Pharmazeutische Angaben 6.1 Liste der sonstigen Bestandteile Schweineschmalz, emulgierender Cetylstearylalkohol (Typ A) (Ph. Eur.), Macrogol 300, Macrogol 1500, Macrogolglycerolricinoleat (Ph. Eur.), weißes Vaselin. 6.2 Inkompatibilitäten Zwischen Salicylsäure und einer Reihe von Wirk und Hilfsstoffen, wie z. B. Campher, Ethacridinsalze, Gelatine, Iod, Iodide, 2Naphthol, Polyethylenglykol, Resorcin, Zinkoxid sind Inkompatibilitäten bekannt, die Einfluss auf die Wirkstofffreisetzung haben können. Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden. 6.3 Dauer der Haltbarkeit 3 Jahre Die Dauer der Haltbarkeit nach Anbruch des Behältnisses beträgt 3 Monate. 6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. 6.5 Art und Inhalt des Behältnisses Aluminiumtube mit 50 g Salbe N2 Aluminiumtube mit 100 g Salbe N3 Bündelpackung mit 2 x 100 g Salbe 6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung Lygal Kopfsalbe N 3% nicht mit Lack oder Kunststoff (z. B. Möbel, Brillen usw.) in Berührung bringen, da diese Gegenstände unter Umständen matt werden können. Stand der Information Juni 2012- Shop: Shop-Apotheke
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Lygal® Kopfsalbe N 3%
1. Bezeichnung des Arzneimittels Lygal® Kopfsalbe N 3% Wirkstoff: Salicylsäure 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung 1 g Salbe enthält 30 mg Salicylsäure (Ph. Eur.) Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1. 3. Darreichungsform Weißliche bis leicht gelbliche Salbe zum Auftragen auf die Kopfhaut 4. Klinische Angaben 4.1 Anwendungsgebiete Abschuppung von Hornzellen, z. B. bei Psoriasis des behaarten Kopfes und bei Kopfschuppen 4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung Lygal Kopfsalbe N 3% wird 1mal täglich auf die erkrankte Kopfhaut aufgetragen. Die maximale tägliche Dosis für Erwachsene von 2 g Salicylsäure (entspricht ca. 67 g Salbe) darf nicht länger als eine Woche angewendet werden. Für Kinder darf die maximale Tagesdosis 0,2 g Salicylsäure (entspricht ca. 7 g Salbe) nicht überschritten werden. Die Haare nach und nach an verschiedenen Stellen scheiteln und die Lygal Kopfsalbe N 3% auf die Kopfhaut (auf den Scheitel) auftragen und einreiben. Anschließend lassen Erwachsene Lygal Kopfsalbe N 3% bevorzugt über Nacht 8-12 Stunden einwirken. Danach kann die Salbe mit einem milden Shampoo ausgewaschen werden. Bei Kindern kann die Einwirkzeit entsprechend kürzer sein, wobei je nach Alter 26 Stunden empfehlenswert ist. Es ist dabei darauf zu achten, dass die Tagesdosis von ca. 7 g Salbe (entsprechend 0,2 g Salicylsäure) nicht überschritten werden darf. Lygal Kopfsalbe N 3% wird nicht empfohlen für die Anwendung bei Säuglingen. 4.3 Gegenanzeigen Lygal Kopfsalbe N 3% darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Salicylsäure und Salicylate oder einen der sonstigen Bestandteile der Salbengrundlage. Salicylsäure sollte nicht bei Säuglingen angewendet werden (in Ausnahmefällen Anwendung einer 1–3%igen SalicylsäureZubereitung bei einer Fläche kleiner als 10 % der Körperoberfläche und nicht länger als eine Woche). Lygal Kopfsalbe N 3% sollte bei Patienten mit Niereninsuffizienz nur in Ausnahmefällen auf einer Körperoberfläche von max.10 cm 2 höchstens bis zu drei Tagen angewendet werden. 4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung Lygal Kopfsalbe N 3% darf nicht mit Schleimhäuten in Berührung kommen, insbesondere ist ein Kontakt mit den Augen zu vermeiden. Versehentlich dort aufgetragene Lygal Kopfsalbe N 3% ist sofort zu entfernen. Die perkutane Resorption kann u. a. bei psoriatrischer Erythrodermie bzw. Dermatosen, die mit entzündlichen oder erosiven Veränderungen der Haut einhergehen, erhöht sein. Macrogolglycerolricinoleat kann Hautreizungen hervorrufen. 4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen Salicylsäure kann die Permeation anderer lokal applizierter Arzneimittel verstärken. Die resorbierte, systemisch wirksame Salicylsäure kann die Toxizität von Methotrexat erhöhen und die hypoglykämische Wirkung von Sulfonylharnstoffen verstärken. 4.6 Schwangerschaft und Stillzeit Lygal Kopfsalbe N 3% sollte in der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Es liegen keine hinreichenden Daten für die Anwendung von Salicylsäure bei Schwangeren vor. Zur Reproduktionstoxikologie siehe 5.3. Die zufällige Aufnahme von Salicylsäure durch den Säugling durch Kontakt mit der behandelten Körperstelle (Kopf) muss vermieden werden. 4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Nicht zutreffend. 4.8 Nebenwirkungen Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt: Sehr häufig (≥ 1/10) Häufig (≥ 1/100 bis Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis Selten (≥ 1/10.000 bis Sehr selten ( Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Gelegentlich treten lokale Hautreizungen auf und sehr selten kann es zu Kontakt allergien kommen. 4.9 Überdosierung Bei einer perkutanen Anwendung von Salicylsäure sind im Allgemeinen keine toxischen Nebenwirkungen zu erwarten, da kaum SalicylsäureSerumspiegel über 5 mg/dl erreicht werden. Erst ab Serum werten von mehr als 30 mg/dl ist mit Intoxikationssymptomen zu rechnen. Frühsymptome äußern sich in Ohrensausen, Tinnitus mit Schwerhörigkeit, Epistaxis, Übelkeit, Erbrechen, Reizbarkeit sowie Trockenheitsgefühl der Schleimhäute. Als Gegenmaßnahme genügt das Absetzen von Salicylsäure. 5. Pharmakologische Eigenschaften 5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften Pharmakotherapeutische Gruppe: Keratoplastisch wirkender Stoff ATCCode: D02Af01 Salicylsäure wirkt bei lokaler Anwendung auf der Haut keratolytisch und antiphlogistisch, schwach antimikrobiell gegen grampositive und gramnegative Bakterien, pathogene Hefen, Dermatophyten und Schimmelpilze. Die minimale Hemmkonzentration für Propionibacterium acnes und Propionibacterium granulosum liegt zwischen 0,05% und 0,25%. Das Bakterienwachstum wird im Konzentrationsbereich von 0,15 0,5% gehemmt. Die keratolytische Wirkung beruht auf einer direkten Einwirkung auf die interzellulären Kittsubstanzen bzw. die Desmosomen, die den Verhornungsvorgang fördern. 5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften Die Metabolisierung von Salicylsäure erfolgt durch Konjugation mit Glycin zu Salicylursäure, mit Glucuronsäure an der phenolischen OHGruppe zu Etherglucuronid und an der COOHGruppe zu Esterglucuronid bzw. durch Hydroxylierung zu Gentisinsäure bzw. Dihydroxybenzoesäure. Die Halbwertszeit der Salicylsäure liegt im normalen Dosisbereich zwischen 2 und 3 Stunden und kann bei hoher Dosierung infolge begrenzter Kapazität der Leber, Salicylsäure zu konjugieren, auf 15-30 Stunden ansteigen. 5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit a) Akute Toxizität Wie aus tierexperimentellen und human-pharmakokinetischen Untersuchungen hervorgeht, penetriert Salicylsäure in Abhängigkeit von der Grundlage und penetrationsbeeinflussenden Faktoren rasch. Deshalb ist das Auftreten von seltenen Intoxikationen bei topischer Applikation abhängig von der galenischen Darreichungsform, der aufgetragenen Salicylatmenge, der Auftragungsfläche, der Behandlungsdauer, der Behandlungshäufigkeit und dem dermatologischen Krankheitsbild. Risikogruppen sind vor allem Kleinkinder, Säuglinge und Patienten mit Leber oder Niereninsuffizienz. Erst bei Erreichen von Serumwerten von mehr als 30 mg/dl durch Resorption ist mit Intoxikationssymptomen zu rechnen. b) Chronische Toxizität Tierexperimentelle Untersuchungen mit dermaler Langzeitanwendung salicylathaltiger Substanzen zur Abschätzung der chronischen Toxizität liegen nicht vor (s.akute Toxizität). c) Mutagenes/cancerogenes Potential In der umfangreichen wissenschaftlichen Literatur finden sich keine relevanten Hinweise auf ein mutagenes Potential von Salicylsäure. Langzeituntersuchungen am Tier auf ein tumorerzeugendes Potential liegen nicht vor. d) Reproduktionstoxikologie Salicylate haben in Tierversuchen an mehreren Tierspezies bei systemischer Applikation teratogene Wirkungen gezeigt. Implantationsstörungen, embryound fetotoxische Wirkungen sowie Störungen der Lernfähigkeit bei den Nachkommen nach pränataler Exposition sind beschrieben worden. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ist jedoch mit reproduktionstoxischen Effekten nicht zu rechnen, da bei üblicher Anwendung toxikologisch relevante Plasmaspiegel nicht erreicht werden. 6. Pharmazeutische Angaben 6.1 Liste der sonstigen Bestandteile Schweineschmalz, emulgierender Cetylstearylalkohol (Typ A) (Ph. Eur.), Macrogol 300, Macrogol 1500, Macrogolglycerolricinoleat (Ph. Eur.), weißes Vaselin. 6.2 Inkompatibilitäten Zwischen Salicylsäure und einer Reihe von Wirk und Hilfsstoffen, wie z. B. Campher, Ethacridinsalze, Gelatine, Iod, Iodide, 2Naphthol, Polyethylenglykol, Resorcin, Zinkoxid sind Inkompatibilitäten bekannt, die Einfluss auf die Wirkstofffreisetzung haben können. Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden. 6.3 Dauer der Haltbarkeit 3 Jahre Die Dauer der Haltbarkeit nach Anbruch des Behältnisses beträgt 3 Monate. 6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. 6.5 Art und Inhalt des Behältnisses Aluminiumtube mit 50 g Salbe N2 Aluminiumtube mit 100 g Salbe N3 Bündelpackung mit 2 x 100 g Salbe 6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung Lygal Kopfsalbe N 3% nicht mit Lack oder Kunststoff (z. B. Möbel, Brillen usw.) in Berührung bringen, da diese Gegenstände unter Umständen matt werden können. Stand der Information Juni 2012- Shop: Shop-Apotheke
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