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    Was ist Magnesium-Diasporal® 2 mmol und wofür wird es angewendet? Magnesium-Diasporal® 2 mmol ist ein Mineralstoffpräparat. Magnesium-Diasporal® 2 mmol wird angewendet bei: Magnesium-Mangel: Wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist; Tetanien können auch Zeichen eines Calciummangels sein. Deshalb muss vor der Magnesiumtherapie ein Calciummangel durch die Bestimmung des Serum-Calcium-Spiegels ausgeschlossen werden. Eine Therapie mit Magnesiumsulfat ist nur angezeigt, wenn der Magnesium-Serumspiegel unter den Normalwerten (0,8–1,1 mmol/l) liegt und der Serum-Calcium-Spiegel normal (2,2–2,7 mmol/l) ist. Bei Abortneigung, Frühgeburtsbestrebungen, fetaler Hypertrophie, wenn diese durch eine Verminderung der magnesiumabhängigen Enzymaktivität der Placenta bedingt sind. Eine Behandlung mit Magnesiumsulfat darf auch hier nur vorgenommen werden, wenn die Magnesium-Serumspiegel die Normwerte unterschreiten. Was müssen Sie vor der Anwendung von Magnesium- Diasporal® 2 mmol beachten? Magnesium-Diasporal® 2 mmol darf nicht angewendet werden: bei ausgeprägter Bradykardie (verlangsamter Herztätigkeit), bei Myasthenia gravis (Muskelschwäche) sowie bei AV-Block (Unterbrechung des Reizleitungssystems im Herzen). Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Magnesium-Diasporal® 2 mmol ist erforderlich Bei schweren Ausscheidungsstörungen der Nieren. Eine Dosis-Anpassung an den Grad der Ausscheidungsstörung ist nötig. Schwangerschaft und Stillzeit Es liegen keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko bei Gabe von Magnesiumsalzen während der Schwangerschaft vor. Die dokumentierten Erfahrungen beim Menschen mit der Anwendung in der Frühschwangerschaft sind jedoch gering. Werden Magnesiumsalze kurz vor der Geburt verabreicht, sollte das Neugeborene während der ersten 24 bis 48 Lebensstunden auf Anzeichen von Toxizität (neurologische Depression mit Atemdepression, Muskelschwäche, Verlust von Reflexen) überwacht werden. Die Gabe von Aminoglycosid-Antibiotika sollte in diesem Zeitraum vermieden werden, da Hinweise auf Wechselwirkungen vorliegen. Was ist beim Mischen von Magnesium-Diasporal® 2 mmol mit anderen Lösungen zu beachten? Magnesium-Diasporal® 2 mmol soll – wegen möglicher Ausfällungen – grundsätzlich nicht mit Calcium-, Phosphat-, tetra-cyclinhaltigen oder alkoholischen Lösungen gemischt werden. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln Diuretika, Aminoglykosid-Antibiotika (wie Gentamycin, Tobramycin, Amphotericin B), Immunsuppressiva (wie Cyclosporin A), Zytostatika (wie Cisplatin) und Digitalisglykoside verursachen eine verstärkte Ausscheidung von Magnesium über die Nieren. Folgende Arzneimittel sollen nicht gleichzeitig gegeben werden: Muskelrelaxantien vom Curaretyp – diese verstärken die Wirkung von Magnesium an der motorischen Endplatte. Barbiturate, Narkotika oder anderen Hypnotika – wegen des Risikos der Atemdepression. Calciumsalze – diese vermindern die Wirkung von Magnesium.
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    Was ist Magnesium-Diasporal® 2 mmol und wofür wird es angewendet? Magnesium-Diasporal® 2 mmol ist ein Mineralstoffpräparat. Magnesium-Diasporal® 2 mmol wird angewendet bei: Magnesium-Mangel: Wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist; Tetanien können auch Zeichen eines Calciummangels sein. Deshalb muss vor der Magnesiumtherapie ein Calciummangel durch die Bestimmung des Serum-Calcium-Spiegels ausgeschlossen werden. Eine Therapie mit Magnesiumsulfat ist nur angezeigt, wenn der Magnesium-Serumspiegel unter den Normalwerten (0,8–1,1 mmol/l) liegt und der Serum-Calcium-Spiegel normal (2,2–2,7 mmol/l) ist. Bei Abortneigung, Frühgeburtsbestrebungen, fetaler Hypertrophie, wenn diese durch eine Verminderung der magnesiumabhängigen Enzymaktivität der Placenta bedingt sind. Eine Behandlung mit Magnesiumsulfat darf auch hier nur vorgenommen werden, wenn die Magnesium-Serumspiegel die Normwerte unterschreiten. Was müssen Sie vor der Anwendung von Magnesium- Diasporal® 2 mmol beachten? Magnesium-Diasporal® 2 mmol darf nicht angewendet werden: bei ausgeprägter Bradykardie (verlangsamter Herztätigkeit), bei Myasthenia gravis (Muskelschwäche) sowie bei AV-Block (Unterbrechung des Reizleitungssystems im Herzen). Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Magnesium-Diasporal® 2 mmol ist erforderlich Bei schweren Ausscheidungsstörungen der Nieren. Eine Dosis-Anpassung an den Grad der Ausscheidungsstörung ist nötig. Schwangerschaft und Stillzeit Es liegen keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko bei Gabe von Magnesiumsalzen während der Schwangerschaft vor. Die dokumentierten Erfahrungen beim Menschen mit der Anwendung in der Frühschwangerschaft sind jedoch gering. Werden Magnesiumsalze kurz vor der Geburt verabreicht, sollte das Neugeborene während der ersten 24 bis 48 Lebensstunden auf Anzeichen von Toxizität (neurologische Depression mit Atemdepression, Muskelschwäche, Verlust von Reflexen) überwacht werden. Die Gabe von Aminoglycosid-Antibiotika sollte in diesem Zeitraum vermieden werden, da Hinweise auf Wechselwirkungen vorliegen. Was ist beim Mischen von Magnesium-Diasporal® 2 mmol mit anderen Lösungen zu beachten? Magnesium-Diasporal® 2 mmol soll – wegen möglicher Ausfällungen – grundsätzlich nicht mit Calcium-, Phosphat-, tetra-cyclinhaltigen oder alkoholischen Lösungen gemischt werden. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln Diuretika, Aminoglykosid-Antibiotika (wie Gentamycin, Tobramycin, Amphotericin B), Immunsuppressiva (wie Cyclosporin A), Zytostatika (wie Cisplatin) und Digitalisglykoside verursachen eine verstärkte Ausscheidung von Magnesium über die Nieren. Folgende Arzneimittel sollen nicht gleichzeitig gegeben werden: Muskelrelaxantien vom Curaretyp – diese verstärken die Wirkung von Magnesium an der motorischen Endplatte. Barbiturate, Narkotika oder anderen Hypnotika – wegen des Risikos der Atemdepression. Calciumsalze – diese vermindern die Wirkung von Magnesium.
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    Anwendung Missempfindungen bei diabetischer Polyneuropathie Gegenanzeigen Thioctacid 600 HR ist absolut kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen alpha-Liponsäure oder einen der sonstigen Bestandteile. Hinweis: Kinder und Jugendliche sind von der Behandlung mit Thioctacid 600 HR auszunehmen, da keine klinischen Erfahrungen vorliegen. Schwangerschaft Es entspricht den allgemeinen Grundsätzen der Pharmakotherapie, während der Schwangerschaft und Stillzeit Arzneimittel nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung anzuwenden. Schwangere und Stillende sollten sich einer Behandlung mit alpha-Liponsäure nur unter strikter Indikationsstellung durch den Arzt unterziehen. Nebenwirkungen Gastrointestinale Störungen Häufig: Übelkeit - Sehr selten wurde über gastrointestinale Beschwerden wie Erbrechen, Magen-, Darmschmerzen und Diarrhö berichtet. Überempfindlichkeitsreaktionen Sehr selten können allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Urtikaria und Juckreiz auftreten. Störungen des Nervensystems Häufig: Schwindel sehr selten: Veränderung bzw. Störung des Geschmacksempfindens Allgemeine Nebenwirkungen Aufgrund einer verbesserten Glukoseutilisation kann sehr selten der Blutzuckerspiegel absinken. Dabei wurden hypoglykämieartige Beschwerden mit Schwindel, Schwitzen, Kopfschmerzen und Sehstörungen beschrieben. Wechselwirkungen Wirkungsverlust von Cisplatin bei gleichzeitiger Behandlung mit Thioctacid 600 HR. Alpha-Liponsäure ist ein Metallchelator und sollte daher aus grundsätzlichen Überlegungen nicht gleichzeitig mit Metallverbindungen (z. B. Eisenpräparate, Magnesiumpräparate, Milchprodukte aufgrund des Calciumgehaltes) gegeben werden. Bei Einnahme der gesamten Tagesdosis von Thioctacid 600 HR 30 Minuten vor dem Frühstück können Eisen- und Magnesiumpräparate mittags oder abends eingenommen werden. Die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin bzw. oralen Antidiabetika kann verstärkt werden. Daher ist insbesondere im Anfangsstadium der alpha-Liponsäure-Therapie eine engmaschige Blutzuckerkontrolle angezeigt. In Einzelfällen kann es zur Vermeidung von Unterzuckerungserscheinungen erforderlich werden, die Insulindosis bzw. die Dosis des oralen Antidiabetikums zu reduzieren. Hinweis: Der regelmäßige Genuss von Alkohol stellt einen bedeutenden Risikofaktor für die Entstehung und Progression neuropathischer Krankheitsbilder dar und kann dadurch auch den Erfolg einer Behandlung mit Thioctacid 600 HR beeinträchtigen. Daher wird Patienten mit diabetischer Polyneuropathie grundsätzlich empfohlen, den Genuss von Alkohol weitestgehend zu vermeiden. Dies gilt auch für therapiefreie Intervalle. Warnhinweis Nach Anwendung von Thioctacid 600 HR kann ein veränderter Geruch des Urins wahrgenommen werden, der keine klinische Relevanz hat. Dosierung Die Tagesdosis beträgt 1 Filmtablette Thioctacid 600 HR (entsprechend 600 mg alpha-Liponsäure), die als Einmaldosis etwa 30 Minuten vor der ersten Mahlzeit eingenommen werden soll. Bei stark ausgeprägten Missempfindungen kann initial eine Infusionstherapie mit alpha-Liponsäure erfolgen. Thioctacid 600 HR Filmtabletten sollen unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit auf nüchternen Magen eingenommen werden. Die gleichzeitige Aufnahme von Nahrung kann die Resorption behindern. Daher ist es insbesondere bei Patienten wichtig, die zusätzlich eine verlängerte Magenentleerungszeit aufweisen, dass die Einnahme eine halbe Stunde vor dem Frühstück erfolgt. Da es sich bei der diabetischen Polyneuropathie um eine chronische Erkrankung handelt, kann eine Dauertherapie notwendig sein.
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    Anwendung Missempfindungen bei diabetischer Polyneuropathie Gegenanzeigen Thioctacid 600 HR ist absolut kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen alpha-Liponsäure oder einen der sonstigen Bestandteile. Hinweis: Kinder und Jugendliche sind von der Behandlung mit Thioctacid 600 HR auszunehmen, da keine klinischen Erfahrungen vorliegen. Schwangerschaft Es entspricht den allgemeinen Grundsätzen der Pharmakotherapie, während der Schwangerschaft und Stillzeit Arzneimittel nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung anzuwenden. Schwangere und Stillende sollten sich einer Behandlung mit alpha-Liponsäure nur unter strikter Indikationsstellung durch den Arzt unterziehen. Nebenwirkungen Gastrointestinale Störungen Häufig: Übelkeit - Sehr selten wurde über gastrointestinale Beschwerden wie Erbrechen, Magen-, Darmschmerzen und Diarrhö berichtet. Überempfindlichkeitsreaktionen Sehr selten können allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Urtikaria und Juckreiz auftreten. Störungen des Nervensystems Häufig: Schwindel sehr selten: Veränderung bzw. Störung des Geschmacksempfindens Allgemeine Nebenwirkungen Aufgrund einer verbesserten Glukoseutilisation kann sehr selten der Blutzuckerspiegel absinken. Dabei wurden hypoglykämieartige Beschwerden mit Schwindel, Schwitzen, Kopfschmerzen und Sehstörungen beschrieben. Wechselwirkungen Wirkungsverlust von Cisplatin bei gleichzeitiger Behandlung mit Thioctacid 600 HR. Alpha-Liponsäure ist ein Metallchelator und sollte daher aus grundsätzlichen Überlegungen nicht gleichzeitig mit Metallverbindungen (z. B. Eisenpräparate, Magnesiumpräparate, Milchprodukte aufgrund des Calciumgehaltes) gegeben werden. Bei Einnahme der gesamten Tagesdosis von Thioctacid 600 HR 30 Minuten vor dem Frühstück können Eisen- und Magnesiumpräparate mittags oder abends eingenommen werden. Die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin bzw. oralen Antidiabetika kann verstärkt werden. Daher ist insbesondere im Anfangsstadium der alpha-Liponsäure-Therapie eine engmaschige Blutzuckerkontrolle angezeigt. In Einzelfällen kann es zur Vermeidung von Unterzuckerungserscheinungen erforderlich werden, die Insulindosis bzw. die Dosis des oralen Antidiabetikums zu reduzieren. Hinweis: Der regelmäßige Genuss von Alkohol stellt einen bedeutenden Risikofaktor für die Entstehung und Progression neuropathischer Krankheitsbilder dar und kann dadurch auch den Erfolg einer Behandlung mit Thioctacid 600 HR beeinträchtigen. Daher wird Patienten mit diabetischer Polyneuropathie grundsätzlich empfohlen, den Genuss von Alkohol weitestgehend zu vermeiden. Dies gilt auch für therapiefreie Intervalle. Warnhinweis Nach Anwendung von Thioctacid 600 HR kann ein veränderter Geruch des Urins wahrgenommen werden, der keine klinische Relevanz hat. Dosierung Die Tagesdosis beträgt 1 Filmtablette Thioctacid 600 HR (entsprechend 600 mg alpha-Liponsäure), die als Einmaldosis etwa 30 Minuten vor der ersten Mahlzeit eingenommen werden soll. Bei stark ausgeprägten Missempfindungen kann initial eine Infusionstherapie mit alpha-Liponsäure erfolgen. Thioctacid 600 HR Filmtabletten sollen unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit auf nüchternen Magen eingenommen werden. Die gleichzeitige Aufnahme von Nahrung kann die Resorption behindern. Daher ist es insbesondere bei Patienten wichtig, die zusätzlich eine verlängerte Magenentleerungszeit aufweisen, dass die Einnahme eine halbe Stunde vor dem Frühstück erfolgt. Da es sich bei der diabetischen Polyneuropathie um eine chronische Erkrankung handelt, kann eine Dauertherapie notwendig sein.
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    Was ist Magnesium-Diasporal® 4 mmol und wofür wird es angewendet? Magnesium-Diasporal® 4 mmol ist ein Mineralstoffpräparat. Magnesium-Diasporal® 4 mmol wird angewendet bei: Magnesium-Mangel: Wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist; Tetanien können auch Zeichen eines Calciummangels sein. Deshalb muss vor der Magnesiumtherapie ein Calciummangel durch die Bestimmung des Serum-Calcium-Spiegels ausgeschlossen werden. Eine Therapie mit Magnesiumsulfat ist nur angezeigt, wenn der Magnesium-Serumspiegel unter den Normalwerten (0,8–1,1 mmol/l) liegt und der Serum-Calcium-Spiegel normal (2,2–2,7 mmol/l) ist. Bei Abortneigung, Frühgeburtsbestrebungen, fetaler Hypertrophie, wenn diese durch eine Verminderung der magnesiumabhängigen Enzymaktivität der Placenta bedingt sind. Eine Behandlung mit Magnesiumsulfat darf auch hier nur vorgenommen werden, wenn die Magnesium-Serumspiegel die Normwerte unterschreiten. Was müssen Sie vor der Anwendung von Magnesium- Diasporal® 4 mmol beachten? Magnesium-Diasporal® 4 mmol darf nicht angewendet werden: bei ausgeprägter Bradykardie (verlangsamter Herztätigkeit), bei Myasthenia gravis (Muskelschwäche) sowie bei AV-Block (Unterbrechung des Reizleitungssystems im Herzen). Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Magnesium-Diasporal® 4 mmol ist erforderlich Bei schweren Ausscheidungsstörungen der Nieren. Eine Dosis-Anpassung an den Grad der Ausscheidungsstörung ist nötig. Schwangerschaft und Stillzeit Es liegen keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko bei Gabe von Magnesiumsalzen während der Schwangerschaft vor. Die dokumentierten Erfahrungen beim Menschen mit der Anwendung in der Frühschwangerschaft sind jedoch gering. Werden Magnesiumsalze kurz vor der Geburt verabreicht, sollte das Neugeborene während der ersten 24 bis 48 Lebensstunden auf Anzeichen von Toxizität (neurologische Depression mit Atemdepression, Muskelschwäche, Verlust von Reflexen) überwacht werden. Die Gabe von Aminoglycosid-Antibiotika sollte in diesem Zeitraum vermieden werden, da Hinweise auf Wechselwirkungen vorliegen. Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen bei der Anwendung getroffen werden? Während der hochdosierten parenteralen Magnesiumtherapie sollen folgende Überwachungs- und Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden: Kontrolle für Herz-Kreislauf- und Atemfunktion (Atemfrequenz nicht unter 16/min) Prüfung der Auslösbarkeit der Patellarsehnenreflexe Bestimmung der Urinausscheidung (nicht unter 25 ml/h) Bereithaltung von Ampullen von Calciumgluconat, 10 %ig als Antidot Gewährleistung intensivmedizinischer Maßnahmen, wenn das Antidot allein nicht ausreicht. Was ist beim Mischen von Magnesium-Diasporal® 4 mmol mit anderen Lösungen zu beachten? Magnesium-Diasporal® 4 mmol soll – wegen möglicher Ausfällungen – grundsätzlich nicht mit Calcium-, Phosphat-, tetra-cyclinhaltigen oder alkoholischen Lösungen gemischt werden. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln Diuretika, Aminoglykosid-Antibiotika (wie Gentamycin, Tobramycin, Amphotericin B), Immunsuppressiva (wie Cyclosporin A), Zytostatika (wie Cisplatin) und Digitalisglykoside verursachen eine verstärkte Ausscheidung von Magnesium über die Nieren. Folgende Arzneimittel sollen nicht gleichzeitig gegeben werden: Muskelrelaxantien vom Curaretyp – diese verstärken die Wirkung von Magnesium an der motorischen Endplatte. Barbiturate, Narkotika oder anderen Hypnotika – wegen des Risikos der Atemdepression. Calciumsalze – diese vermindern die Wirkung von Magnesium.
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    Was ist Magnesium-Diasporal® 4 mmol und wofür wird es angewendet? Magnesium-Diasporal® 4 mmol ist ein Mineralstoffpräparat. Magnesium-Diasporal® 4 mmol wird angewendet bei: Magnesium-Mangel: Wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist; Tetanien können auch Zeichen eines Calciummangels sein. Deshalb muss vor der Magnesiumtherapie ein Calciummangel durch die Bestimmung des Serum-Calcium-Spiegels ausgeschlossen werden. Eine Therapie mit Magnesiumsulfat ist nur angezeigt, wenn der Magnesium-Serumspiegel unter den Normalwerten (0,8–1,1 mmol/l) liegt und der Serum-Calcium-Spiegel normal (2,2–2,7 mmol/l) ist. Bei Abortneigung, Frühgeburtsbestrebungen, fetaler Hypertrophie, wenn diese durch eine Verminderung der magnesiumabhängigen Enzymaktivität der Placenta bedingt sind. Eine Behandlung mit Magnesiumsulfat darf auch hier nur vorgenommen werden, wenn die Magnesium-Serumspiegel die Normwerte unterschreiten. Was müssen Sie vor der Anwendung von Magnesium- Diasporal® 4 mmol beachten? Magnesium-Diasporal® 4 mmol darf nicht angewendet werden: bei ausgeprägter Bradykardie (verlangsamter Herztätigkeit), bei Myasthenia gravis (Muskelschwäche) sowie bei AV-Block (Unterbrechung des Reizleitungssystems im Herzen). Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Magnesium-Diasporal® 4 mmol ist erforderlich Bei schweren Ausscheidungsstörungen der Nieren. Eine Dosis-Anpassung an den Grad der Ausscheidungsstörung ist nötig. Schwangerschaft und Stillzeit Es liegen keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko bei Gabe von Magnesiumsalzen während der Schwangerschaft vor. Die dokumentierten Erfahrungen beim Menschen mit der Anwendung in der Frühschwangerschaft sind jedoch gering. Werden Magnesiumsalze kurz vor der Geburt verabreicht, sollte das Neugeborene während der ersten 24 bis 48 Lebensstunden auf Anzeichen von Toxizität (neurologische Depression mit Atemdepression, Muskelschwäche, Verlust von Reflexen) überwacht werden. Die Gabe von Aminoglycosid-Antibiotika sollte in diesem Zeitraum vermieden werden, da Hinweise auf Wechselwirkungen vorliegen. Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen bei der Anwendung getroffen werden? Während der hochdosierten parenteralen Magnesiumtherapie sollen folgende Überwachungs- und Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden: Kontrolle für Herz-Kreislauf- und Atemfunktion (Atemfrequenz nicht unter 16/min) Prüfung der Auslösbarkeit der Patellarsehnenreflexe Bestimmung der Urinausscheidung (nicht unter 25 ml/h) Bereithaltung von Ampullen von Calciumgluconat, 10 %ig als Antidot Gewährleistung intensivmedizinischer Maßnahmen, wenn das Antidot allein nicht ausreicht. Was ist beim Mischen von Magnesium-Diasporal® 4 mmol mit anderen Lösungen zu beachten? Magnesium-Diasporal® 4 mmol soll – wegen möglicher Ausfällungen – grundsätzlich nicht mit Calcium-, Phosphat-, tetra-cyclinhaltigen oder alkoholischen Lösungen gemischt werden. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln Diuretika, Aminoglykosid-Antibiotika (wie Gentamycin, Tobramycin, Amphotericin B), Immunsuppressiva (wie Cyclosporin A), Zytostatika (wie Cisplatin) und Digitalisglykoside verursachen eine verstärkte Ausscheidung von Magnesium über die Nieren. Folgende Arzneimittel sollen nicht gleichzeitig gegeben werden: Muskelrelaxantien vom Curaretyp – diese verstärken die Wirkung von Magnesium an der motorischen Endplatte. Barbiturate, Narkotika oder anderen Hypnotika – wegen des Risikos der Atemdepression. Calciumsalze – diese vermindern die Wirkung von Magnesium.
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    Biomagnesin als zusätzliche 'Magnesiumquelle“ empfehlen wir zur Behebung eines bestehenden Magnesiummangels. Biomagnesin Lutschtabletten schmecken zitronig/frisch können unterwegs eingenommen werden sind zuckerfrei und für Diabetiker geeignet (1 Lutschtablette = 0,003 BE) sind frei von Farb- und Konservierungsstoffen Der Gehalt einer Biomagnesin Madaus Lutschtablette entspricht 43 mg Magnesium. Wie kommt es zu einem Magnesium-Mangel? Der menschliche Organismus kann das Mineral nicht selbst produzieren, daher muss es in ausreichender Menge mit der täglichen Nahrung zugeführt werden. Kurzfristige Engpässe bei der Magnesiumaufnahme werden durch die Magnesiumvorräte in den Knochen überbrückt. Allerdings kann durch eine dauerhaft magnesiumarme Ernährung ein Magnesiummangel auftreten. Ein Magnesiummangel äußert sich unter anderem durch Muskel- und Wadenkrämpfen Lustlosigkeit Nervosität, Konzentrationsschwäche Rascher Ermüdung Pektanginöse Herzbeschwerden Bluthochdruck Was ist Biomagnesin® Madaus und wofür wird es angewendet? Biomagnesin® Madaus ist ein Magnesium- Präparat. Anwendungsgebiete: Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen = Nerven-Muskel-Störungen, Wadenkrämpfe) ist. Was müssen Sie vor der Einnahme von Biomagnesin® Madaus beachten? Biomagnesin® Madaus sollte nicht angewendet werden bei schweren Ausscheidungsstörungen der Nieren bei Störungen der Erregungsleitung des Herzens (AV-Blockierung) bei bekannter Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile. Bei Einnahme von Biomagnesin® Madaus mit anderen Arzneimitteln: Die Wirkung von gleichzeitig gegebenen magnesiumhaltigen Infusionen oder Injektionen kann durch Biomagnesin® Madaus verstärkt werden. Aminoglykosid-Antibiotika, Cisplatin und Cyclosporin A können zu einer vermehrten Ausscheidung von Magnesium über die Nieren führen. Magnesium, Eisen, Fluoride und Tetracycline beeinflussen sich gegenseitig in ihrer Resorption. Deshalb sollte zwischen der Einnahme von Biomagnesin® Madaus und den genannten anderen Substanzen ein zeitlicher Abstand von mindestens 1 - 2 Stunden liegen. Wie ist Biomagnesin® Madaus einzunehmen? Nehmen Sie Biomagnesin® Madaus immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: Erwachsene und Jugendliche: Zur Anfangsbehandlung 3 x täglich vor dem Essen 4 Lutschtabletten (entsprechend 516 mg Magnesium) im Mund zergehen lassen. Danach kann eine Erhaltungsdosis von 3 x täglich 2 - 3 Lutschtabletten angewendet werden. Die Tagesdosis kann auch in kleineren Einzeldosen über den Tag verteilt eingenommen werden. Kinder ab 6 Jahren: 3 x täglich vor dem Essen 1 Lutschtablette (entsprechend 129 mg Magnesium) im Munde zergehen lassen. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Welche Nebenwirkungen sind möglich? Wie alle Arzneimittel kann Biomagnesin® Madaus Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Mögliche Nebenwirkungen Bei hoher Dosierung kann es zu weichen Stühlen kommen, die aber unbedenklich sind. Bei Auftreten von Durchfällen sollte die Behandlung vorübergehend ausgesetzt werden; nach einer Stuhlnormalisierung kann die Behandlung mit einer verringerten Dosierung fortgeführt werden. Bei hochdosierter und längerer Einnahme können insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion Müdigkeitserscheinungen auftreten. Dies kann auf eine Hypermagnesiämie hinweisen. In diesem Falle sollte die Dosis reduziert oder die Medikation vorübergehend abgesetzt werden. Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
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    Biomagnesin als zusätzliche 'Magnesiumquelle“ empfehlen wir zur Behebung eines bestehenden Magnesiummangels. Biomagnesin Lutschtabletten schmecken zitronig/frisch können unterwegs eingenommen werden sind zuckerfrei und für Diabetiker geeignet (1 Lutschtablette = 0,003 BE) sind frei von Farb- und Konservierungsstoffen Der Gehalt einer Biomagnesin Madaus Lutschtablette entspricht 43 mg Magnesium. Wie kommt es zu einem Magnesium-Mangel? Der menschliche Organismus kann das Mineral nicht selbst produzieren, daher muss es in ausreichender Menge mit der täglichen Nahrung zugeführt werden. Kurzfristige Engpässe bei der Magnesiumaufnahme werden durch die Magnesiumvorräte in den Knochen überbrückt. Allerdings kann durch eine dauerhaft magnesiumarme Ernährung ein Magnesiummangel auftreten. Ein Magnesiummangel äußert sich unter anderem durch Muskel- und Wadenkrämpfen Lustlosigkeit Nervosität, Konzentrationsschwäche Rascher Ermüdung Pektanginöse Herzbeschwerden Bluthochdruck Was ist Biomagnesin® Madaus und wofür wird es angewendet? Biomagnesin® Madaus ist ein Magnesium- Präparat. Anwendungsgebiete: Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen = Nerven-Muskel-Störungen, Wadenkrämpfe) ist. Was müssen Sie vor der Einnahme von Biomagnesin® Madaus beachten? Biomagnesin® Madaus sollte nicht angewendet werden bei schweren Ausscheidungsstörungen der Nieren bei Störungen der Erregungsleitung des Herzens (AV-Blockierung) bei bekannter Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile. Bei Einnahme von Biomagnesin® Madaus mit anderen Arzneimitteln: Die Wirkung von gleichzeitig gegebenen magnesiumhaltigen Infusionen oder Injektionen kann durch Biomagnesin® Madaus verstärkt werden. Aminoglykosid-Antibiotika, Cisplatin und Cyclosporin A können zu einer vermehrten Ausscheidung von Magnesium über die Nieren führen. Magnesium, Eisen, Fluoride und Tetracycline beeinflussen sich gegenseitig in ihrer Resorption. Deshalb sollte zwischen der Einnahme von Biomagnesin® Madaus und den genannten anderen Substanzen ein zeitlicher Abstand von mindestens 1 - 2 Stunden liegen. Wie ist Biomagnesin® Madaus einzunehmen? Nehmen Sie Biomagnesin® Madaus immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: Erwachsene und Jugendliche: Zur Anfangsbehandlung 3 x täglich vor dem Essen 4 Lutschtabletten (entsprechend 516 mg Magnesium) im Mund zergehen lassen. Danach kann eine Erhaltungsdosis von 3 x täglich 2 - 3 Lutschtabletten angewendet werden. Die Tagesdosis kann auch in kleineren Einzeldosen über den Tag verteilt eingenommen werden. Kinder ab 6 Jahren: 3 x täglich vor dem Essen 1 Lutschtablette (entsprechend 129 mg Magnesium) im Munde zergehen lassen. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Welche Nebenwirkungen sind möglich? Wie alle Arzneimittel kann Biomagnesin® Madaus Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Mögliche Nebenwirkungen Bei hoher Dosierung kann es zu weichen Stühlen kommen, die aber unbedenklich sind. Bei Auftreten von Durchfällen sollte die Behandlung vorübergehend ausgesetzt werden; nach einer Stuhlnormalisierung kann die Behandlung mit einer verringerten Dosierung fortgeführt werden. Bei hochdosierter und längerer Einnahme können insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion Müdigkeitserscheinungen auftreten. Dies kann auf eine Hypermagnesiämie hinweisen. In diesem Falle sollte die Dosis reduziert oder die Medikation vorübergehend abgesetzt werden. Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
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    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels? Der Wirkstoff schützt die Nerven der Arme und vor allem Beine vor den schädigenden Einflüssen der Zuckerkrankheit (Diabetes). Dafür kommen zwei Mechanismen zum Tragen: Zum einen sorgt der Stoff dafür, dass die Blutversorgung der Nerven nicht von Abbauprodukten, die bei einem zu hohen Zuckergehalt im Blut entstehen, behindert wird. Um das zu erreichen vermindert der Wirkstoff die Entstehung dieser Produkte. Zum anderen fängt er Nerven schädigende Stoffe ab, die wegen einer ungenügenden Blut- und damit verbundenen Sauerstoffversorgung entstehen. Anwendung Missempfindungen bei diabetischer Polyneuropathie Gegenanzeigen Thioctacid 600 HR ist absolut kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen alpha-Liponsäure oder einen der sonstigen Bestandteile. Hinweis: Kinder und Jugendliche sind von der Behandlung mit Thioctacid 600 HR auszunehmen, da keine klinischen Erfahrungen vorliegen. Schwangerschaft Es entspricht den allgemeinen Grundsätzen der Pharmakotherapie, während der Schwangerschaft und Stillzeit Arzneimittel nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung anzuwenden. Schwangere und Stillende sollten sich einer Behandlung mit alpha-Liponsäure nur unter strikter Indikationsstellung durch den Arzt unterziehen. Nebenwirkungen Gastrointestinale Störungen Häufig: Übelkeit - Sehr selten wurde über gastrointestinale Beschwerden wie Erbrechen, Magen-, Darmschmerzen und Diarrhö berichtet. Überempfindlichkeitsreaktionen Sehr selten können allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Urtikaria und Juckreiz auftreten. Störungen des Nervensystems Häufig: Schwindel sehr selten: Veränderung bzw. Störung des Geschmacksempfindens Allgemeine Nebenwirkungen Aufgrund einer verbesserten Glukoseutilisation kann sehr selten der Blutzuckerspiegel absinken. Dabei wurden hypoglykämieartige Beschwerden mit Schwindel, Schwitzen, Kopfschmerzen und Sehstörungen beschrieben. Wechselwirkungen Wirkungsverlust von Cisplatin bei gleichzeitiger Behandlung mit Thioctacid 600 HR. Alpha-Liponsäure ist ein Metallchelator und sollte daher aus grundsätzlichen Überlegungen nicht gleichzeitig mit Metallverbindungen (z. B. Eisenpräparate, Magnesiumpräparate, Milchprodukte aufgrund des Calciumgehaltes) gegeben werden. Bei Einnahme der gesamten Tagesdosis von Thioctacid 600 HR 30 Minuten vor dem Frühstück können Eisen- und Magnesiumpräparate mittags oder abends eingenommen werden. Die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin bzw. oralen Antidiabetika kann verstärkt werden. Daher ist insbesondere im Anfangsstadium der alpha-Liponsäure-Therapie eine engmaschige Blutzuckerkontrolle angezeigt. In Einzelfällen kann es zur Vermeidung von Unterzuckerungserscheinungen erforderlich werden, die Insulindosis bzw. die Dosis des oralen Antidiabetikums zu reduzieren. Hinweis: Der regelmäßige Genuss von Alkohol stellt einen bedeutenden Risikofaktor für die Entstehung und Progression neuropathischer Krankheitsbilder dar und kann dadurch auch den Erfolg einer Behandlung mit Thioctacid 600 HR beeinträchtigen. Daher wird Patienten mit diabetischer Polyneuropathie grundsätzlich empfohlen, den Genuss von Alkohol weitestgehend zu vermeiden. Dies gilt auch für therapiefreie Intervalle. Warnhinweis Nach Anwendung von Thioctacid 600 HR kann ein veränderter Geruch des Urins wahrgenommen werden, der keine klinische Relevanz hat. Dosierung Die Tagesdosis beträgt 1 Filmtablette Thioctacid 600 HR (entsprechend 600 mg alpha-Liponsäure), die als Einmaldosis etwa 30 Minuten vor der ersten Mahlzeit eingenommen werden soll. Bei stark ausgeprägten Missempfindungen kann initial eine Infusionstherapie mit alpha-Liponsäure erfolgen. Thioctacid 600 HR Filmtabletten sollen unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit auf nüchternen Magen eingenommen werden. Die gleichzeitige Aufnahme von Nahrung kann die Resorption behindern. Daher ist es insbesondere bei Patienten wichtig, die zusätzlich eine verlängerte Magenentleerungszeit aufweisen, dass die Einnahme eine halbe Stunde vor dem Frühstück erfolgt. Da es sich bei der diabetischen Polyneuropathie um eine chronische Erkrankung handelt, kann eine Dauertherapie notwendig sein.
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    Heilbarer metastasierender Krebs ab 89.9 € als Taschenbuch: Untersuchungen zur Chemosensitivität von testikulären Tumorzellen gegenüber Cisplatin. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Medizin,
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