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    Im Jahr 2013 feiert der britische Komponist Benjamin Britten seinen 100. Geburtstag (1913-1976). Anlässlich dieses Jubiläums engagiert Jonathan Reekie, Intendant des Aldeburgh Festival, die Filmregisseurin Margaret Williams für ein bahnbrechendes Projekt: Benjamin Brittens Oper “Peter Grimes” soll live und Open Air am Strand aufgeführt werden. Gemeinsam mit Regisseur Tim Albery und Bühnenbildner Leslie Travers entwerfen sie die außergewöhnliche Inszenierung “Peter Grimes on Aldeburgh beach”, die im Sommer 2013 beim Aldeburgh Festival aufgezeichnet wird - jenem Ort, der den Komponisten zu seiner erfolgreichen Oper inspirierte. Das Publikum nimmt seine Plätze am Strand ein und lässt sich von Alan Oke in der Titelrolle, Giselle Allen als Ellen Orford und David Kempster als Captain Balstrode unter freiem Himmel beeindrucken. Das Britten-Pears Orchestra unter der Leitung von Steuart Bedford wurde bereits vorher bei Konzerten aufgezeichnet, während der Chor und die Solisten elektronisch verstärkt live singen. Die filmische Adaption wird nun von Arthaus Musik auf DVD und Blu-ray veröffentlicht.“Die meiste Zeit meines Lebens verbrachte ich in engem Kontakt mit dem Meer. Das Haus meiner Eltern in Lowestoft blickte direkt auf die See, und zu den Erlebnissen meiner Kindheit gehörten die wilden Stürme, die oftmals Schiffe an unsere Küste warfen und ganze Strecken der benachbarten Klippen wegrissen. Als ich “Peter Grimes” schrieb, ging es mir darum, meinem Wissen um den ewigen Kampf der Männer und Frauen, die ihr Leben, ihren Lebensunterhalt dem Meer abtrotzten, Ausdruck zu verleihen.”– Benjamin Britten: 1945
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    Das Dokudrama zum 100. Geburtstag des grossen britischen Komponisten legt seinen Schwerpunkt auf die Erziehung Brittens an der Gresham's School, die grossen Einfluss auf sein Leben und Werk haben sollte.Spielfilmszenen aus seiner Schulzeit und frühere Karriere werden von Freunden und Experten kommentiert und mit Hinweisen ergänzt, die zum Verständnis von Brittens aussergewöhnlicher pazifistischen Grundhaltung beitragen.
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    James Bowman (Countertenor) - Dame Felicity Lott (Sopran) - John Mark Ainsley (Tenor) - Sarah Walker (Mezzosopran) - Ian Bostridge (Tenor) - Richard Jackson (Bariton) - Anthony Rolfe Johnson (Tenor) - Simon Keenlyside (Bariton) // Der 250. Jahrestag Des Todes Von Purcell im Jahre 1945 hatte eine große Wirkung auf das musikalische Leben in England und auf die Kompositionen Benjamin Brittens und vieler seiner Zeitgenossen.
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    Nach den Memoiren („The Tongs and the Bones“, 1981) des bekannten britischen Autors, Verlegers und Operndirektors Lord Harewood wurde das „Gloriana“-Projekt in Diskussionen des Ehepaars Harewood und des mit ihnen befreundeten Künstlerpaars Benjamin Britten und Peter Pears im Winter 1952 geboren. Harewood, Cousin der künftigen Königin und damals Direktor des Royal Opera House Covent Garden, schlug nicht nur als Ausgangsbasis des Librettos Lytton Stracheys biographischen Roman „Elizabeth and Essex“ (1928) vor, sondern lancierte das Projekt auch bei Hofe. Auch Britten empfand diesen Text als passende Vorlage für ein Opernlibretto und die Krönung war das richtige Umfeld für dessen Umsetzung. Die Idee war, anlässlich der 1953 bevorstehenden Krönung von Königin Elizabeth II. von England, eine patriotisch ausgerichtete „Nationaloper“ zu kreieren, die am Beispiel der Regentschaft von Königin Elizabeth I. (1558-1603) ein positives Bild der britischen Monarchie evozieren sollte. Die Oper ist als Auftragswerk des Royal Opera House Königin Elizabeth II. gewidmet und wurde am 8. Juni 1953 in Anwesenheit von Königin Elizabeth II. uraufgeführt. Die Aufnahme des Werks durch das Premierenpublikum war äußerst kühl, ja ablehnend und hatte deutliche Konsequenzen sowohl für Brittens Schaffensfortgang als auch für seine von da an sinkende Reputation in den Kreisen der Musikkenner und –kritiker. Die Gründe für diese negative Resonanz lagen ganz wesentlich im Publikum selbst begründet: es bestand fast ausschließlich aus geladenen Honoratioren, aus dem britischen und europäischen Hochadel und Gästen aus den Kreisen der Diplomatie und Politik, also keineswegs aus versierten Musik- oder Opernkennern. Neben den üblichen Ablehnungen der Musik als „unharmonisch“ und „unattraktiv“ wandten sich die Reaktionen vor allem gegen das in der Oper gezeichnete Bild von Elizabeth I., die man zur „hässlichen, eigensinnigen, unentschlossenen Frau“, zum „dekadenten, alten Weib“ verzerrt sah.
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    Nach den Memoiren („The Tongs and the Bones“, 1981) des bekannten britischen Autors, Verlegers und Operndirektors Lord Harewood wurde das „Gloriana“-Projekt in Diskussionen des Ehepaars Harewood und des mit ihnen befreundeten Künstlerpaars Benjamin Britten und Peter Pears im Winter 1952 geboren. Harewood, Cousin der künftigen Königin und damals Direktor des Royal Opera House Covent Garden, schlug nicht nur als Ausgangsbasis des Librettos Lytton Stracheys biographischen Roman „Elizabeth and Essex“ (1928) vor, sondern lancierte das Projekt auch bei Hofe. Auch Britten empfand diesen Text als passende Vorlage für ein Opernlibretto und die Krönung war das richtige Umfeld für dessen Umsetzung. Die Idee war, anlässlich der 1953 bevorstehenden Krönung von Königin Elizabeth II. von England, eine patriotisch ausgerichtete „Nationaloper“ zu kreieren, die am Beispiel der Regentschaft von Königin Elizabeth I. (1558-1603) ein positives Bild der britischen Monarchie evozieren sollte. Die Oper ist als Auftragswerk des Royal Opera House Königin Elizabeth II. gewidmet und wurde am 8. Juni 1953 in Anwesenheit von Königin Elizabeth II. uraufgeführt. Die Aufnahme des Werks durch das Premierenpublikum war äußerst kühl, ja ablehnend und hatte deutliche Konsequenzen sowohl für Brittens Schaffensfortgang als auch für seine von da an sinkende Reputation in den Kreisen der Musikkenner und –kritiker. Die Gründe für diese negative Resonanz lagen ganz wesentlich im Publikum selbst begründet: es bestand fast ausschließlich aus geladenen Honoratioren, aus dem britischen und europäischen Hochadel und Gästen aus den Kreisen der Diplomatie und Politik, also keineswegs aus versierten Musik- oder Opernkennern. Neben den üblichen Ablehnungen der Musik als „unharmonisch“ und „unattraktiv“ wandten sich die Reaktionen vor allem gegen das in der Oper gezeichnete Bild von Elizabeth I., die man zur „hässlichen, eigensinnigen, unentschlossenen Frau“, zum „dekadenten, alten Weib“ verzerrt sah.
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    Mirga Gra?inyte-Tyla und das City of Birmingham Symphony Orchestra begannen das gefeierte "The British Project" bei der Deutschen Grammophon im vergangenen Oktober mit einem E-Album von Brittens Sinfonia da Requiem. Anfang dieses Jahres folgte eine zweite digitale Veröffentlichung mit der Symphonischen Suite aus Waltons Oper Troilus und Cressida, die die Londoner Times in ihrer Fünf-Sterne-Kritik als "überschwänglich, üppig und prächtig" bezeichnete. "The British Project" erscheint nun auf CD, wobei die Werke von Britten und Walton von Elgars Sospiri und Vaughan Williams' Fantasia on a Theme by Thomas Tallis eingerahmt werden. Das Album, das am 16. Juli 2021 erscheinen soll, zeigt die außergewöhnliche Kunstfertigkeit der litauischen Dirigentin und ihrem City Of Birmingham Symphony Orchestra.
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    Eine Entdeckungsreise durch die Welt der Instrumente:Eines Abends liefen die kleinen Geigen zu ihrer Großmutter Kontrabass: "Rate mal, Großmutter, was wir gerade erlebt haben, bei unserem Spaziergang haben wir auf der anderen Seite des Baches Instrumente gesehen, die wir noch gar nicht kennen - und weißt du, Oma, sie machen wunderschöne Musik!" So fing alles an ...Benjamin Brittens Klassiker "Young Person's Guide tot he Orchestra - ein Orchesterführer für junge Leute" und das humorvolle Konzept von "Piccolo, Sax &amp, Co." erzählen und untermalen musikalisch das spannende Universum eines Sinfonieorchesters.Die perfekte erste Begegnung junger und sehr junger Hörer mit den vielen Instrumenten und Klängen des großen Orchesterapparats.
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    Die Harfenistin Magdalena Hoffmann taucht mit ihrem Debüt bei Deutsche Grammophon in eine zutiefst private, geheimnisvolle und magische Welt ein und entdeckt zugleich die Thematik des Tanzes. Auf ihrem Album "NIGHTSCAPES" sind Stücke von strenger Schönheit wie Brittens Suite for Harp op. 83 oder von lyrischer Gemessenheit wie Pizzettis Sogno, aber auch folkloristische Töne wie Tourniers La Danse du Moujik zu hören. Dabei kombiniert Magdalena Hoffmann geschickt Originalwerke für Solo-Harfe als auch Kompositionen für Klavier, die sie selbst transkribiert hat. »In der Nacht wird alles intimer, inniger, vielschichtiger«, sagt die Künstlerin. »Die Dunkelheit hilft, den Blick nach innen zu richten, die Seele spannt ihre Flügel aus - und auch die Fantasie. Sei es im Traum oder in durchwachten Nächten, die Grenzen, die der (All-)Tag dem Geist setzt, lösen sich nun langsam auf.« Mit NIGHTSCAPES gelingt es Magdalena Hoffmann, die Nacht in unterschiedlichsten Facetten zu präsentieren und findet dabei einen persönlichen sowie zeitgenössischen Zugang zur Musik auf einem der ältesten und anspruchsvollsten Instrumente der Welt. »Mit der Musik auf diesem Album möchte ich die Harfe nutzen, um verschiedene nächtliche Geschichten zu erzählen, durch die Nacht zu tanzen und zu träumen.« - Magdalena Hoffmann»Die Harfe ist Magdalenas persönliche Spielwiese, sie bietet unendlich viel Raum für Entdeckungen« - BR Klassik
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    Im Jahr 2013 feiert der britische Komponist Benjamin Britten seinen 100. Geburtstag (1913-1976). Anlässlich dieses Jubiläums engagiert Jonathan Reekie, Intendant des Aldeburgh Festival, die Filmregisseurin Margaret Williams für ein bahnbrechendes Projekt: Benjamin Brittens Oper “Peter Grimes” soll live und Open Air am Strand aufgeführt werden. Gemeinsam mit Regisseur Tim Albery und Bühnenbildner Leslie Travers entwerfen sie die außergewöhnliche Inszenierung “Peter Grimes on Aldeburgh beach”, die im Sommer 2013 beim Aldeburgh Festival aufgezeichnet wird - jenem Ort, der den Komponisten zu seiner erfolgreichen Oper inspirierte. Das Publikum nimmt seine Plätze am Strand ein und lässt sich von Alan Oke in der Titelrolle, Giselle Allen als Ellen Orford und David Kempster als Captain Balstrode unter freiem Himmel beeindrucken. Das Britten-Pears Orchestra unter der Leitung von Steuart Bedford wurde bereits vorher bei Konzerten aufgezeichnet, während der Chor und die Solisten elektronisch verstärkt live singen. Die filmische Adaption wird nun von Arthaus Musik auf DVD und Blu-ray veröffentlicht.“Die meiste Zeit meines Lebens verbrachte ich in engem Kontakt mit dem Meer. Das Haus meiner Eltern in Lowestoft blickte direkt auf die See, und zu den Erlebnissen meiner Kindheit gehörten die wilden Stürme, die oftmals Schiffe an unsere Küste warfen und ganze Strecken der benachbarten Klippen wegrissen. Als ich “Peter Grimes” schrieb, ging es mir darum, meinem Wissen um den ewigen Kampf der Männer und Frauen, die ihr Leben, ihren Lebensunterhalt dem Meer abtrotzten, Ausdruck zu verleihen.”– Benjamin Britten: 1945
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