46 Results for : begriffspaar
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Herrschaft des Konkreten
Verdrängt die konkrete Erfahrung die abstrakte Reflexion als Mittel, um die Wahrheit zu erkennen?In vielen gesellschaftlichen Kontexten werden zunehmend generelle Geltungsansprüche aufgelöst und durch »Erzählungen« ersetzt. Geltungsansprüche werden als verdeckte Machtansprüche diskreditiert, nur das »Narrative« scheint Authentizität zu verbürgen. Die Instrumente der digitalen Revolution verstärken die Tendenz, dem massenhaft verbreiteten Konkreten lebensweltlich und epistemisch Bedeutung zu verleihen. Was jemand konkret erfahren hat, wird für verbindlich erklärt, was massenhaft geteilt wird, ist wahr. Abstraktion vom Einzelfall hingegen - traditionell der Königsweg jeder gesellschaftlichen Reflexion mit Anspruch auf Verbindlichkeit - verliert seine regulative Wirkung. Die in diesem Band versammelten Beiträge tragen aus der Perspektive verschiedener Disziplinen - der Philosophie, der politischen Philosophie, der Literatur- und der Kulturwissenschaften - dazu bei, sich der Geltung und Wirkung der im Begriffspaar von »abstrakt und konkret« angelegten Dialektik zu nähern. Ist eine Rehabilitierung des Prinzipiellen nötig? Kann das mediale Subjekt als das neue Konkrete eine Vergleichbarkeit jenseits der Allgegenwart der globalen Warenwelt erzeugen? Wie lässt sich ein abstrakter Begriff wie »Fortschritt« angesichts der Vielfalt regionaler Besonderheiten reflektieren? Dient die Suche nach Eindeutigem in der Vielfalt kultureller Erfahrung nicht lediglich der Stützung autoritärer Systeme?- Shop: buecher
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Breslau oder Wroclaw? Das Begriffspaar Endonym/Exonym als Kernthema der Kritischen Toponomastik
Ist es angemessen, den deutschen Namen Breslau für die ehemals deutsche, heute polnische Stadt Wroclaw zu verwenden? Manche werden meinen, die Verwendung von Breslau könnte politische Nostalgie zum Ausdruck bringen und daher missverstanden werden. Andere sehen darin nichts politisch Bedenkliches, denn man spreche ja im Deutschen auch von Rom, Venedig oder Mailand. Das Beispiel zeigt jedoch die politische Relevanz geographischer Namen. Umso mehr verwundert es, dass die Unterscheidung zwischen dem ortsüblichen Namen und dem Namen von außen - zwischen dem Endonym und dem Exonym - bisher nur selten zum Thema der Kritischen Toponomastik gemacht wird, und das, obwohl gerade die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe geographischer Namen sonst in deren Fokus stehen. Peter Jordan holt dies nach, indem er diese Unterscheidung aus dem Prozess der Namengebung ableitet, sie anhand der Mittlerfunktionen geographischer Namen zwischen Mensch und Raum reflektiert, sie als 'Spielball' des sich immer wieder wandelnden politischen Kräftefeldes darstellt und die Vor- und Nachteile der Verwendung von Endonym und Exonym samt einigen typischen Anwendungsgebieten aufzeigt.- Shop: buecher
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Vernunft und Gefühl
«Vernunft und Gefühl», die Geschichte zweier ungleicher Schwestern, markiert den Beginn von Jane Austens Romanwerk. Bereits ihr Debüt besticht durch kunstvollen Handlungsbau, glänzende Charakterzeichnungen und virtuose Dialoge. Nicht zuletzt seine subtile Ironie macht den Roman zu einem Lesevergnügen ersten Ranges - für Herz und Verstand.Ihren ersten Roman ließ Jane Austen (1775-1817) 1811 auf eigene Kosten drucken. Statt eines Verfassernamens trug er lediglich den Hinweis «By a Lady». Entstanden war das Werk der heute so berühmten Autorin, deren Identität erst nach ihrem Tod bekannt wurde, bereits über ein Jahrzehnt zuvor. Um so erstaunlicher wirkt die menschliche und künstlerische Reife, von der das Werk der damals Zwanzigjährigen zeugt. «Sense and Sensibility», das im englischen Wortstamm verwandte, in der Bedeutung gegensätzliche Begriffspaar des Titels, wird verkörpert von den Schwestern Elinor und Marianne Dashwood. Durch den Tod des Vaters aus dem herrschaftlichen Haus in ein kleines Cottage in Devonshire vertrieben, leidet die besonnene Elinor still, während sich die impulsive, sprunghafte Marianne Hals über Kopf in die Liebe zu einem begehrten Frauenschwarm stürzt. Erst in der raffinierten Schlusswendung werden die Gegensätze zum Ausgleich gebracht. In künstlerisch meisterhafter Weise umkreist der Roman Themen, die für Austens Gesamtwerk kennzeichnend sind: das rechte Verhältnis von Ratio und Emotion und die Selbsterkenntnis als Voraussetzung aller gelingenden menschlichen Beziehungen.- Shop: buecher
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Ergänzungen und Denksplitter
Hinter dem anspruchslosen Bandtitel verbergen sich Stücke aus dem unveröffentlichten Nachlass, die zentrale Themen Heideggers weiter ausleuchten, teilweise aber auch für Überraschungen sorgen. Drei große vom Autor selbst zusammengestellte Konvolute handschriftlicher Aufzeichnungen stammen aus der Phase des sich kehrenden Denkens zu Beginn der 1930er Jahre und beziehen sich auf Aristoteles sowie auf die Logik im weiten Sinne der Frage nach Wahrheit, Sprache und Aussage. Die unter dem archivarischen Titel »Aristoteles: Seinsfrage und 'Metaphysik' - Allgemeines» stehenden Aufzeichnungen enthalten neben allgemeineren Überlegungen zur aristotelischen »Metaphysik« subtile Analysen zu dem Begriffspaar d ni mi - ni Gamma und gehören in das Umfeld der Vorlesung vom Sommersemester 1931 (GA 33). Das von Heidegger als »Aussage, 'Logik', Denken - Seyn, Wahrheit, Kopula« betitelte Konvolut ist schwerpunktmäßig dem Phänomen der logischen Prädikation und seiner Relevanz für die Seinsfrage gewidmet, enthält aber auch Aufzeichnungen zu dem im Rektoratsjahr 1933/34 eine gewisse Rolle spielenden Begriff der »Metapolitik«. Unter dem Titel »Der Satz vom Widerspruch« sind zwei Fassungen des von Heidegger am 16. Dezember 1932 im Freiburger »Kränzchen« gehaltenen Vortrags und umfangreiche Aufzeichnungen aus dessen thematischem Umkreis zusammengefasst. Ein viertes Konvolut, das hauptsächlich auf Gesprächsnachschriften beruht, dokumentiert die Seminare, die sich im Sommer 1955 an den in Cerisy gehaltenen Vortrag »Was ist das - die Philosophie?« anschlossen und Heidegger im mündlichen Austausch mit Jean Beaufret, Gabriel Marcel, Paul Ricoeur, Jeanne Hersch, Lucien Goldmann, Walter Biemel, Beda Allemann, Gilles Deleuze und anderen zeigen. 141 kleinere Nachlassstücke - neben Sekundärtexten zu bereits veröffentlichten Texten Heideggers meist relativ selbständige, in sich abgeschlossene und vollständig ausformulierte Texte - enthalten Gedanken aus vier Jahrzehnten zu Wahrheit, Sprache, Wissenschaft, Technik, Kunst, Dichtung und weiteren Themen des Ereignisdenkens.Hidden behind the unassuming title of this volume are pieces from the unpublished estate that further illuminate some of Heidegger's central themes, but in some cases also apt to provide surprises. Three volumes of handwritten notes originate from the phase of the turning of thought at the beginning of the 1930s and are devoted to the concept of force in Aristoteles' "Metaphysics", the copula, and the principle of contradiction, the latter material also including two versions of the Freiburg lecture of December 16, 1932. A fourth volume documents the meeting that followed the lecture "Was ist das - die Philosophie?" given in Cerisy in the summer of 1955, showing Heidegger in conversation with Gabriel Marcel, Paul Ricoeur, Lucien Goldmann, Gilles Deleuze, and others. 141 smaller pieces from the unpublished estate contain thoughts from four decades on truth, language, science, technology, art, poetry, and other topics of event thinking.- Shop: buecher
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Ergänzungen und Denksplitter
Hinter dem anspruchslosen Bandtitel verbergen sich Stücke aus dem unveröffentlichten Nachlass, die zentrale Themen Heideggers weiter ausleuchten, teilweise aber auch für Überraschungen sorgen. Drei große vom Autor selbst zusammengestellte Konvolute handschriftlicher Aufzeichnungen stammen aus der Phase des sich kehrenden Denkens zu Beginn der 1930er Jahre und beziehen sich auf Aristoteles sowie auf die Logik im weiten Sinne der Frage nach Wahrheit, Sprache und Aussage. Die unter dem archivarischen Titel »Aristoteles: Seinsfrage und 'Metaphysik' - Allgemeines» stehenden Aufzeichnungen enthalten neben allgemeineren Überlegungen zur aristotelischen »Metaphysik« subtile Analysen zu dem Begriffspaar d ni mi - ni Gamma und gehören in das Umfeld der Vorlesung vom Sommersemester 1931 (GA 33). Das von Heidegger als »Aussage, 'Logik', Denken - Seyn, Wahrheit, Kopula« betitelte Konvolut ist schwerpunktmäßig dem Phänomen der logischen Prädikation und seiner Relevanz für die Seinsfrage gewidmet, enthält aber auch Aufzeichnungen zu dem im Rektoratsjahr 1933/34 eine gewisse Rolle spielenden Begriff der »Metapolitik«. Unter dem Titel »Der Satz vom Widerspruch« sind zwei Fassungen des von Heidegger am 16. Dezember 1932 im Freiburger »Kränzchen« gehaltenen Vortrags und umfangreiche Aufzeichnungen aus dessen thematischem Umkreis zusammengefasst. Ein viertes Konvolut, das hauptsächlich auf Gesprächsnachschriften beruht, dokumentiert die Seminare, die sich im Sommer 1955 an den in Cerisy gehaltenen Vortrag »Was ist das - die Philosophie?« anschlossen und Heidegger im mündlichen Austausch mit Jean Beaufret, Gabriel Marcel, Paul Ricoeur, Jeanne Hersch, Lucien Goldmann, Walter Biemel, Beda Allemann, Gilles Deleuze und anderen zeigen. 141 kleinere Nachlassstücke - neben Sekundärtexten zu bereits veröffentlichten Texten Heideggers meist relativ selbständige, in sich abgeschlossene und vollständig ausformulierte Texte - enthalten Gedanken aus vier Jahrzehnten zu Wahrheit, Sprache, Wissenschaft, Technik, Kunst, Dichtung und weiteren Themen des Ereignisdenkens.Hidden behind the unassuming title of this volume are pieces from the unpublished estate that further illuminate some of Heidegger's central themes, but in some cases also apt to provide surprises. Three volumes of handwritten notes originate from the phase of the turning of thought at the beginning of the 1930s and are devoted to the concept of force in Aristoteles' "Metaphysics", the copula, and the principle of contradiction, the latter material also including two versions of the Freiburg lecture of December 16, 1932. A fourth volume documents the meeting that followed the lecture "Was ist das - die Philosophie?" given in Cerisy in the summer of 1955, showing Heidegger in conversation with Gabriel Marcel, Paul Ricoeur, Lucien Goldmann, Gilles Deleuze, and others. 141 smaller pieces from the unpublished estate contain thoughts from four decades on truth, language, science, technology, art, poetry, and other topics of event thinking.- Shop: buecher
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Lessings Hamburgische Dramaturgie: 'Furcht und Mitleid' oder 'Jammer und Schaudern' - Das aristotelische Begriffspaar 'eleos' und 'phobos' als Ausgangspunkt verschiedener Wirkungstheorien
Lessings Hamburgische Dramaturgie: 'Furcht und Mitleid' oder 'Jammer und Schaudern' - Das aristotelische Begriffspaar 'eleos' und 'phobos' als Ausgangspunkt verschiedener Wirkungstheorien - 1. Auflage: ab 12.99 €- Shop: ebook.de
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