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Das Land der Menschen, Hörbuch, Digital, 54min
Manche Dinge kann man nicht erzwingen", sagt die Mutter zu Robs, der sich am Fenster die Nase plattdrückt. Er weiß, dass sie ihn nicht versteht. Hier geht es doch nicht darum, etwas zu erzwingen! Sondern darum, wie es ist, wenn die Sehnsucht nach etwas immer größer wird, bis sie so groß ist, dass man fast platzt. Robs sehnt sich nach Schnee, und er geht hinaus, um herauszufinden, wann es endlich schneit. Auf seiner Wanderung begegnet er Nitta, dem Eskimomädchen. Nitta weiß alles über die Kälte und den Schnee und darüber, was man tun muss, damit es schneien kann. Sie ist extra aus dem Land der Menschen, dem Land der Inuit, in das Land von Robs gekommen, um dem Himmel dabei behilflich zu sein. Natürlich hat sie Heimweh nach ihrem Hund, und da ist es gut, dass Robs wenigstens sein Stofftier dabei hat. Nitta erzählt Robs viele Geschichten, und Robs träumt von Grönland. Er beobachtet, wie feiner Eisstaub unter den Pfoten der Schlittenhunde aufwirbelt und ihr Fell mit einer glitzernden Schicht überzieht. Er hört die Rufe der Eismenschen. Er fühlt die kalten Tropfen, wenn die Fischer einen Fisch aus dem Wasser ziehen und in ihren Kajak werfen. Kann es sein, dass Nitta wirklich seine neue Freundin ist? Manche Dinge kann man nicht erzwingen, aber man kann sie sich trotzdem ganz genau vorstellen. Bearbeitung: Juli Zeh, Regie: Iris Drögekamp, Musik: Thomas Gerwin. deutsch. Tommy Piper, Benjamin Meyer, Mira Partecke, Anna Windmüller, Lisa Schlegel, Oliver Kraushaar. https://samples.audible.de/bk/swrm/000333/bk_swrm_000333_sample.mp3.- Shop: Audible
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Briefe in die Heimat
Gerhard Udke, geboren 1906 in Berlin, gefallen im Juni 1944 bei Bobruisk in Rußland, wurde 37 Jahre alt. Er war Germanist, tätig als Studienrat am Arndt-Gymnasium in Berlin-Dahlem, wo er zugleich als "Hausvater" im angeschlossenen Internat wirkte.Humanistisch gebildet und vielseitig interessiert, war er zugleich musisch hochveranlagt. Jegliche Form von autoritärem Handeln und Gewalt schienen ihm, dem zutiefst unmilitärischen Menschen, fremd. In vier Jahren aktiven Soldatseins brachte er es lediglich zum Gefreiten, erst kurz vor seinem Tod zum Obergefreiten.Die hier von seinem Sohn, dem Juristen und Hochschullehrer Dr. Gerwin Udke, vorgelegten Feldpostbriefe sind trotz ihrer Privatheit und Intimität aufwühlende und bildhaft geschriebene Zeitzeugen-Dokumente des Zweiten Weltkrieges. Sie sind der erhalten gebliebene Teil eines Briefwechsels mit seiner Frau Dorothea. Die an ihn gerichteten Briefe sind leider verlorengegangen.Gerhard Udke hat beim Verfassen seiner Briefe gewiß nicht an eine spätere Veröffentlichung gedacht. Dafür hat der im Beruf auf Außenwirkung bedachte Pädagoge dem Briefpapier zu viele persönliche Schwächen und Ängste anvertraut.In seinen Briefen in die Heimat schildert er plastisch den soldatischen Alltag, erläutert die strategische Situation, in der sich seine Einheit jeweils befindet und charakterisiert mit sicherem Gespür die Menschen, mit denen er täglich umgehen muss.So entstanden inmitten von Chaos und Vernichtung lesenswerte Miniaturen eines sinnlosen Krieges, dessen Opfer der Autor letztlich selbst wurde. Bereits seine letzten Briefe sind von Vorahnungen des Todes gezeichnet.- Shop: buecher
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Das Land der Menschen
Manche Dinge kann man nicht erzwingen', sagt die Mutter zu Robs, der sich am Fenster die Nase plattdrückt. Er weiß, dass sie ihn nicht versteht. Hier geht es doch nicht darum, etwas zu erzwingen! Sondern darum, wie es ist, wenn die Sehnsucht nach etwas immer größer wird, bis sie so groß ist, dass man fast platzt. Robs sehnt sich nach Schnee, und er geht hinaus, um herauszufinden, wann es endlich schneit. Auf seiner Wanderung begegnet er Nitta, dem Eskimomädchen. Nitta weiß alles über die Kälte und den Schnee und darüber, was man tun muss, damit es schneien kann. Sie ist extra aus dem Land der Menschen, dem Land der Inuit, in das Land von Robs gekommen, um dem Himmel dabei behilflich zu sein. Natürlich hat sie Heimweh nach ihrem Hund, und da ist es gut, dass Robs wenigstens sein Stofftier dabei hat. Nitta erzählt Robs viele Geschichten, und Robs träumt von Grönland. Er beobachtet, wie feiner Eisstaub unter den Pfoten der Schlittenhunde aufwirbelt und ihr Fell mit einer glitzernden Schicht überzieht. Er hört die Rufe der Eismenschen. Er fühlt die kalten Tropfen, wenn die Fischer einen Fisch aus dem Wasser ziehen und in ihren Kajak werfen. Kann es sein, dass Nitta wirklich seine neue Freundin ist? Manche Dinge kann man nicht erzwingen, aber man kann sie sich trotzdem ganz genau vorstellen. Bearbeitung: Juli Zeh, Regie: Iris Drögekamp, Musik: Thomas Gerwin.- Shop: Audible
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Gerwin Eisenhauer's Booom: Music From Videogames
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