49 Results for : rameaus

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    Die Uraufführung von Rameaus erster Ballettoper Les Indes Galantes 1735 war ein durchschlagender Erfolg, der den Chor der Kritiker, die dem Komponisten vorwarfen, zu komplizierte Musik zu schreiben, fürs Erste verstummen ließ. In den folgenden Jahren setzte die Pariser Oper das Werk immer wieder auf den Spielplan, wobei Rameau, wie damals üblich, fast jedes Mal Änderungen, Ergänzungen oder Kürzungen vornahm, so auch 1761 für die letzte Aufführungsserie zu seinen Lebzeiten.
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    L'Orfeo Barockorchester - Michi Gaigg (Dir) // Lang und wechselvoll war die Karriere des Jean-Philippe Rameau, und seine Beiträge zur Musiktheorie und zur Oper sind bis heute von höchstem Rang. Während es sich bei den meisten Opern Rameaus um mehraktige Werke handelt, gehören Pigmalion und Dardanus zu einer kleinen Reihe von Einaktern (oder actes de ballet), die seit 1748 entstanden sind.
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    Trotz einer verdienten Renaissance der Bühnenwerke von Jean-Philippe Rameau in den vergangenen Jahrzehnten (zunächst auf Tonträger, mittlerweile auch auf der Bühne) gibt es nach wie vor unverständliche weiße Flecken in der Diskographie des großen französischen Barockkomponisten. Aus Anlass des 300. Todestages Rameaus veröffentlicht GLOSSA die Weltersteinspielung seines 1747 in Versailles uraufgeführten Ballet heroïque "Les Fêtes de l'Hymen et de l'Amour". Zwei Jahre zuvor war der Komponist zum "compositeur de la musique du Cabinet" des Königs ernannt worden, was eine Reihe prestigeträchtiger Aufträge für den Hof nach sich zog. So war dieses Stück ein Auftragswerk zur Vermählung des Dauphins mit Maria Josepha von Sachsen und erhielt eine entsprechend aufwendige Ausstattung. Es scheint überzuquellen vor musikalischen Einfällen: Neben Gesangsnummern im italienischen Stil, mitreißenden Tänzen sowie einer Reihe neuartiger Orchestereffekte, setzt Rameau hier auch einen Doppelchor ein. Daneben fallen sofort die drei anspruchsvollen Sopranpartien dieser Ballettoper auf, den Sängerinnen sowohl typisch italienische Virtuosität als auch französische Deklamationskunst abverlangen. Mit Hervé Niquet nimmt sich ein ausgewiesener Experte der französischen Barockoper diesem wundervollen Werk an und kann dabei auf eine exzellente Sängerbesetzung (unter anderem mit Caroyln Sampson, Blandine Staskiewicz und Chantal Santon-Jeffery) zurückgreifen. Ganz ohne Zweifel: Der erste musikalische Höhepunkt im Rameau-Jahr 2014!
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    Musik für jede JahreszeitDaniel Hope stellt in seinem neuen Album "For Seasons" Vivaldis Vier Jahreszeiten neben Werke von Schumann, Bach, Aphex Twin, Chilly Gonzales, Nils Frahm, Max Richter und anderen - eine faszinierende Reflexion über den Ablauf der Zeit und den Stimmungen, die mit den Jahreszeiten verbunden sind. For Seasons widmet sich der kreativen Beziehung zwischen Musik, Kunst und dem ewigen Wandel der Zeit. Das Album enthält Hopes erste Aufnahme von Vivaldis konzertanten Schilderungen der Jahreszeiten sowie zwölf Stücke, die mit den Monaten des Jahres in Verbindung stehen. Die Auswahl zeigt, wozu die Jahreszeiten Komponisten inspirierten, und ihre Musik macht deutlich, wie unser Lebenslauf mit diesem Rhythmus der Zeit verbunden ist. Das musikalische Spektrum reicht hier von Kompositionen aus der Feder Jean-Philippe Rameaus, Johann Melchior Molters und Johann Sebastian Bachs bis zu zeitgenössischen Werken von Aphex Twin, Nils Frahm, Chilly Gonzales und Max Richter.Das musikalische Spektrum von For Seasons findet zudem einen Widerhall in Kunstwerken, die von zwölf Malern geschaffen wurden und die im Begleitheft zum Album abgedruckt sind, ein weiterer Ausdruck von Hopes Wunsch, den Menschen das große Schauspiel der wechselnden Jahreszeiten näher zu bringen.
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    Jean-Jacques Rousseau lobte Jean-Philippe Rameaus "Platée" einst als "das hervorragendste musikalische Werk, das jemals auf unserem Theater zu hören war." In Carsens Inszenierung spielt sich das mythologische Geschehen in der Welt der Pariser Haute Couture ab. Jupiter wird als Mode-Gott Karl Lagerfeld dargestellt, der nun in den tatsächlichen Olymp versetzt worden ist. [...], der Arnold Schoenberg Chor und eine fantastischen Besetzung sorgen für einen "bonbonbunten Barocktraum".
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    Raphael Pichon (Dir) // Jean-Philippe Rameaus erste Oper "Hippolyte et Aricie" lieferte eine lyrische Tragödie von so außergewöhnlicher Intensität, dass sie den Lauf der französischen Musik veränderte und das Publikum geradezu überwältigte. In einem einzigen Werk erfand Rameau die 'Tragédie en musique' mit dramatischer Ausdruckskraft und schockierenden harmonischen Wendungen neu.
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    Raphael Pichon (Dir) // Jean-Philippe Rameaus erste Oper "Hippolyte et Aricie" lieferte eine lyrische Tragödie von so außergewöhnlicher Intensität, dass sie den Lauf der französischen Musik veränderte und das Publikum geradezu überwältigte. In einem einzigen Werk erfand Rameau die 'Tragédie en musique' mit dramatischer Ausdruckskraft und schockierenden harmonischen Wendungen neu.
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    Jean-Jacques Rousseau lobte Jean-Philippe Rameaus "Platée" einst als "das hervorragendste musikalische Werk, das jemals auf unserem Theater zu hören war." In Carsens Inszenierung spielt sich das mythologische Geschehen in der Welt der Pariser Haute Couture ab. Jupiter wird als Mode-Gott Karl Lagerfeld dargestellt, der nun in den tatsächlichen Olymp versetzt worden ist. [...], der Arnold Schoenberg Chor und eine fantastischen Besetzung sorgen für einen "bonbonbunten Barocktraum".
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    Bei seinem dritten Projekt für Deutsche Grammophon - nach den eindrucksvollen Alben Philip Glass Piano Works und Johann Sebastian Bach - stellt Víkingur Ólafsson eine Verbindung zwischen zwei Größen der französischen Musik her: Claude Debussy und Jean-Philippe Rameau.Als Víkingur Ólafsson sich erstmals eingehend mit Rameaus Werken beschäftigte, offenbarte sich ihm eine wahre Wunderwelt: eine Fülle einfallsreicher Stücke, die kaum gespielt werden. Und je mehr Zeit er mit Rameaus Klaviermusik verbrachte, desto mehr wurde ihm die Affinität zu Debussy klar: der jüngere ein Revolutionär, der sich offen über die Tradition hinwegsetzte und der ältere ein Musiker, der das Kräftespiel der funktionalen Harmonik definierte. Im vorliegenden Album wechseln sich Stücke aus Rameaus Pièces de clavecin mit Stücken aus Debussys Estampes, Children's Corner und den beiden Préludes-Bänden ab. Den Abschluss bildet "Hommage à Rameau". Es ist die Geste eines großen Künstlers gegenüber einem anderen, die eher die Anerkenntnis einer geistigen Verwandtschaft als die Dankbarkeit eines Schülers gegenüber seinem Lehrer bezeichnet.
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