65 Results for : marginale

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    Obwohl wir schon seit längerem in einer Zeit und Gesellschaft leben, die in bestimmten Bereichen - wie etwa der Werbung - als stark "sexualisiert" bezeichnet werden kann, spielte die wissenschaftlich-theologische Thematisierung von Sexualität als zentralem Aspekt des Menschseins lange Zeit eine eher marginale Rolle. Zumeist wurden und werden einzelne ethisch-moraltheologische Aspekte, wie Fragen der Reproduktionsmedizin, überkommene und neue Konzepte von Ehe und Partnerschaft oder das Zusammenleben in Familien diskutiert. In den letzten Jahren hat, aufgerüttelt durch immer zahlreichere an die Öffentlichkeit gelangende Missbrauchsfälle, eine verstärkte wissenschaftliche Aufarbeitung von sexuellem und geistlichem Missbrauch eingesetzt. Aber die Auseinandersetzung mit einer positiven theologischen Sichtweise von Sexualität wurde dadurch nicht gefördert.Das vorliegende Jahrbuch möchte einen umfangreichen, durch verschiedene theologische Fachrichtungen verlaufenden Beitrag zum Diskursleisten. Beginnend mit exemplarischen Darstellungen zentraler biblischer Aspekte und Texte sowie der Rolle von Sexualität in ausgewählten Schriften des klassischen Judentums, greift der Band historische Weichenstellungen, wie etwa die Asketisierung des Klerus im 4. und 5. Jahrhundert, die Begründung des Pflichtzölibats oder die Rolle der Sexualität in und für die Ehe im späten Mittelalter und bei Martin Luther auf. Aktuelle Themenfelder aus dem Bereich der sexuellen Vielfalt, der Sexualisierung des Alltags in westlichen Kulturen im Spiegel der Medien und der hermeneutischen Frage nach Sexualität und Macht runden den Band ab.
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    Eine umfassende Darstellung der Street-Art- Bewegung, die alle wichtigen Vertreter in einer Kombination aus herausragenden Bildern und aufschlussreichen Kommentaren vorstellt."Street Art" ist ein Phänomen, eine Bewegung der Subkultur, die sich von den dunkelsten Hinterhöfen in Großstädten bis zu den glamourösesten internationalen Kunstmessen erstreckt. Obwohl sie sich einen Platz im Kanon der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts verdient hat, werden ihre Qualifikationen sowohl vom Kunstestablishment als auch von den Künstlern selbst häufig angezweifelt - sie alle bemühen sich, möglichst authentisch zu sein.Dieses Buch untersucht, wie sich die Street Art von ihren Ursprüngen in der New Yorker Graffiti-Szene der 1970er-Jahre entwickelt hat und inzwischen viele neue Materialien, Stile und Techniken einsetzt. Die einst marginale Kunstform hat es in die Kunstgalerien und auf den Kunstmarkt geschafft und gleichzeitig Design, Mode, Werbung und visuelle Kultur stark beeinflusst. Simon Armstrong führt den Leser durch die kontroverse Geschichte dieser Kunstform, beleuchtet die wichtigsten Künstler, Kunstwerke und Methoden der Bewegung und stellt die Werke vor, die für sie charakteristisch geworden sind. Er erörtert auch ihre enge Beziehung zur Pop Art und zur digitalen Kunst und zeichnet eine mögliche Zukunft der Street Art.Dieses detailreiche und in einem ansprechenden, leicht zugänglichen Stil geschriebene Buch ist ein Muss für Liebhaber der Street Art und für alle, die gern wissen wollen, wie Kunstbewegungen allmählich zum Mainstream werden.
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    Was können wir über Gott wissen? Nach Auffassung des Autors, die dieser in seinem luziden Essay systematisch begründet: nichts. Diese Auffassung ist kein Atheismus, sondern ein religiöser Agnostizismus, der zwar auf eine reiche historische Tradition zurückblicken kann (angefangen vom frühen Christentum über mittelalterliche Denker wie R. Bacon, Duns Scotus und Ockham bis zu Hume und Kant), aber im gegenwärtigen religiösen Diskurs nur eine marginale Rolle spielt. Wolfgang Detel geht in seinem Essay von dem grundlegenden Gottesbegriff der führenden monotheistischen Religionen aus, die Gott als maximal große immaterielle Person, also als unendlichen Geist betrachten. Sein zentrales systematisches Argument ist, dass wir Gott nicht einmal denken und daher erst recht nichts über ihn wissen können. Zugleich arbeitet er heraus, dass Gott selbst kein Denker sein kann. Dabei stehen die beiden grundlegenden Merkmale Gottes im Mittelpunkt: Wenn Gott absolut perfekt ist, muss er aktual unendlich sein; aber aktuale Unendlichkeit können wir Menschen als endliche Wesen nicht denken. Und wenn Gott ein maximal großes und perfektes Wesen ist, dann muss er ein perfekter Geist sein und über optimale Denkfähigkeit verfügen; doch die Ideen eines perfekten Geistes und einer optimalen Denkfähigkeit sind inkonsistent, so dass wir Gott weder als Geist noch als Denker denken können. Das Besondere an Detels Vorgehensweise ist der Rückgriff auf moderne wissenschaftliche Theorien der Unendlichkeit und des Geistes. Sein Essay schließt mit einigen Reflexionen über eine zeitgemäße Religiosität ohne Gott - eine Religiosität, die tiefer ist als Gott, die auf infantiles und spekulatives religiöses Wunschdenken verzichten kann, die über Ambitionen auf politischen Einfluss und dogmatische Menschenführung erhaben ist und die uns gerade deswegen erfüllen und voranbringen kann.
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    60 Jahre nach der letzten zusammenhängenden deutschsprachigen Einführung in die Musik der USA unternimmt die vorliegende Darstellung den Versuch, die vielfältigen Voraussetzungen und Entwicklungsstränge der amerikanischen Musikgeschichte zu bündeln und einem breiten Lesepublikum anschaulich zu vermitteln.Das vorliegende Buch geht auf die vor einigen Jahren gefasste Idee der beiden Autoren zurück, aus amerikanistischer und musikwissenschaftlicher Sicht für ein größeres deutschsprachiges Lesepublikum eine Einführung in die amerikanische Musik und ihre Geschichte zu ermöglichen. Dieses Vorhaben durchlief im Lauf der Arbeit wesentliche Wandlungen: Der Plan, eine Geschichte der amerikanischen Musik von ihren Anfängen bis heute noch einmal erzählen zu können, erwies sich angesichts der Geschwindigkeit des Literatur- und Forschungszuwachses als undurchführbar. Zudem haben sich die Möglichkeiten, sich im Internet über verschiedenste Bereiche der amerikanischen Musik umfassend und kompetent zu informieren, in diesem Zeitraum so verbessert, dass eine redundante Nacherzählung von einzelnen Phänomenen und Gattungen nicht sinnvoll erscheint, die anderswo kompakter, vollständiger und aktueller zu finden sind. Der enzyklopädische Anspruch ist freilich noch im Anhang sichtbar: Die synoptische Chronik und die Auswahl-Bibliographie versuchen, soweit wie möglich, das Panorama, um das es geht, anzudeuten.So verstehen sich die vier Kapitel des Buchs als Streifzüge: Spielarten des Populären, Kulturelle Vernetzungen, Autonomiebestrebungen in der nordamerikanischen Musikgeschichte und Das 20. Jahrhundert als das "amerikanische Jahrhundert". Sie spiegeln die Intentionen und Interessen, aber auch die Grenzen der Kompetenz der Autoren wider. Letztere werden durch die eher marginale Behandlung der Popularmusik nach 1945 und die Milieus der Gegenkulturen seit den 1980er Jahren gesteckt. Im Mittelpunkt standen der Wunsch, die "geheime Choreographie" der amerikanischen Musik transparenter zu machen und Themen zu behandeln, die einem deutschsprachigen Publikum entweder vertraut sind (wie der Minimalismus) oder aber mit europäischen Bezügen (Migration und kultureller Austausch) zu tun haben, deren systematische Erforschung erst jetzt beginnt. Das Buch verzichtet daher auch weitgehend auf Werkbesprechungen zugunsten von Kontextualisierungen. Die Kapitel sind so geschrieben, dass sie auch für sich gelesen werden können; gelegentliche Redundanzen sind daher möglich, aber auch beabsichtigt, da dieselben Themen oder Akteure dann in anderen Zusammenhängen erscheinen.Nicht anders als frühere Bücher über die amerikanische Musikgeschichte ist auch dieses Buch ein "work in progress", auf dessen Weiterentwicklung die Autoren hoffen. Für eine kritische Auseinandersetzung, den Hinweis auf Leerstellen und Fehler, sind sie dankbar, hoffen aber gleichzeitig, dass diese tour de force und tour de horizon möglichst viele Leser anregen wird, eigene Streifzüge in der faszinierenden Landschaft der amerikanischen Musik zu unternehmen.
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    Oscar Aldrovandi è un giovane affetto da analgesia congenita, che comporta la totale assenza di qualsiasi tipo di sensazione dolorosa. Vive con la madre vedova e conduce un'esistenza tranquilla; commesso in un negozio della grande distribuzione, ama il suo lavoro, i videogame e segretamente Elena, collega della panetteria. Oscar vive nel ricordo del padre, che lo aiutava nella difficile integrazione con il tessuto sociale circostante. Tutto procede nella consueta routine quando accade qualcosa di inaspettato, due balordi cercano di sottrargli una miniatura per lui preziosa, pezzo unico della sua collezione. Oscar reagisce per paura e disperazione e da quel momento la sua vita cambia, proiettandolo in un delirio inarrestabile. Mentre Oscar si muove in una Bologna marginale come in un videogame, il commissario Guerra cerca di capire chi ha ucciso due giovani di una banda locale e chiede aiuto a Trebbi che faticherà non poco a scoprire chi sta inconsapevolmente innescando una pericolosa guerra fra bande rivali nella periferia bolognese. Massimo Fagnoni classe 1959, bolognese, laureato in Filosofia, ha lavorato a lungo nei servizi sociali e psichiatrici della sua città. Dal 2002 fa parte della Polizia Locale di Bologna. Dalla collaborazione con le forze dell'ordine è nato il desiderio di narrare storie noir. È autore di Bologna all'Inferno, 2010, Giraldi editore; La ragazza del fiume 2010, 0111 edizioni; Belva di città, 2010 Eclissi Editrice, primo romanzo della serie del maresciallo Greco che nel 2011, ha vinto il primo premio al concorso letterario "Lomellina in giallo"; Cielo d'agosto, 2012 Eclissi Editrice, secondo romanzo della serie del maresciallo Greco; Solitario bolognese, 2013, Giraldi editore; Lupi neri su Bologna, 2013, Minerva Edizioni; Il silenzio della bassa, 2014, Fratelli Frilli Editori; Vuoti a perdere, 2015 Eclissi Editrice; Bologna non c'è più, 2015, Fratelli Frilli Editori, primo premio al concorso letterario "I Sapori del giallo, poliziotti che scrivono"; Bolognesi per caso, racconti, 2016, Giraldi Editore; Il giallo di Caserme Rosse, 2016, Fratelli Frilli Editori; Il ghiaccio e la memoria, 2017, Minerva Edizioni; Il bibliotecario di via Gorki, 2017, Fratelli Frilli Editori; La consistenza del sangue, 2018, Giraldi editore; Ombre cinesi su Bologna, 2018 Fratelli Frilli Editori; La confraternita dei Sikuri, 2019, Fratelli Frilli Editori; Burnout, 2019, Minerva Edizioni; Nelle viscere di Bologna 2020, Fratelli Frilli Editori; Tutti giù per terra, 2021, Minerva Edizioni.
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