21 Results for : buissonne

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    Auf Naked Truth ist Avishai Cohens Trompetenspiel von einer rauen Schönheit und Verletzlichkeit gezeichnet,die seiner bis dato improvisationsreichsten Aufnahme für ECM eine ergreifende Note einhaucht.Eine Musik des Augenblicks, die während einer Aufnahme-Session in Südfrankreich entstanden ist und dieForm einer ausgedehnten Suite annimmt. Für den Großteil des Albums gibt der israelische Trompeter denTon an, dicht gefolgt von seinen langjährigen Weggefährten Pianist Yonathan Avishai, Bassist BarakMori und Schlagzeuger Ziv Ravitz , die ein intuitives Verständnis für die vorsichtig auf und ab wogendenBögen der Musik gemein haben. Zum Schluss trägt Cohen Departure, ein Gedicht von Zelda SchneursonMishkovsky, vor. Dessen thematische Schwerpunkte Verzicht, Akzeptanz und Loslassen spiegeln sichauf eindringliche Weise in der Stimmung der Musik wider. Naked Truth wurde im September 2021 in denStudios La Buissonne, Pernes-les-Fontaines aufgenommen und von Manfred Eicher produziert.
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    Der charismatische Trompeter Avishai Cohen gründete vor sechs Jahren seine mitreißende Band Big Vicious, nachdem er von den USA in seine Heimat Israel umgezogen war, um dort Mitspieler zusammenzutrommeln, die die Musik von Grund auf neugestalten, und um mit ihnen gemeinsam einen Großteil des neuesten Materials zu verfassen. Die Gruppe ist ein Zusammenschluss alter Freunde. "Wir kommen alle aus dem Jazz, aber einige von uns haben ihn früher verlassen", fasst Avishai die stilistische Reichweite seiner Mitstreiter zusammen. "Jeder bringt seinen Hintergrund ein, und das wird Teil des Klangs der Band." Texturen aus Electronica, Ambient-Musik und Psychedelia sind Teil der Mischung, ebenso wie Grooves und Beats aus Rock, Pop, Trip-Hop und mehr. Das Debütalbum von Big Vicious, das im August 2019 in den Studios La Buissonne in Südfrankreich aufgenommen und von Manfred Eicher produziert wurde, erscheint im Zuge einer ausgedehnten internationalen Tournee.
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    Seit die albanisch-schweizerische Sängerin und der britische Gitarrist ihre Zusammenarbeit 2017 begannen, entwickelt das Programm von Elina Duni und Rob Luft mit Liedern von Liebe und Exil immer mehr Eigendynamik. Im Laufe der Zeit wurde das Duo durch hochkarätige Gäste ergänzt, wobei der Schweizer Flügelhornist Matthieu Michel und der britische Pianist/Percussionist Fred Thomas wesentliche Beiträge zum Gesamtkonzept leisten. Die Migrationskrise, die bereits auf Elinas Album Partir behandelt wurde, ist ebenso wie ökologische Belange erneut ein zentrales Thema. Das musikalische Material hat viele Ursprünge: "Es gibt Lieder, die vergangene Einflüsse aufgreifen, wobei die Musik Albaniens und mediterrane Folklore allgegenwärtig sind. Wir wollten auch andere musikalische Wurzeln erforschen: zeitlose Jazzballaden, französisches Chanson, amerikanische Folksongs..." Das breite Spektrum der Musik reicht auf dem neuen Album von traditionellen Stücken bis hin zu Eigenkompositionen, über Lieder, die durch Frank Sinatra und Charles Aznavour berühmt gemacht wurden. Lost Ships wurde im Februar 2020 in den Studios la Buissonne in Südfrankreich aufgenommen.
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    Nach drei gefeierten ECM-Aufnahmen mit Louis Sclavis (Sources, Salt and Silk Melodies, und Characters on a Wall), die alle seinen improvisatorischen Einfallsreichtum bezeugen, wurde der französische Pianist Benjamin Moussay eingeladen, ein Soloalbum aufzunehmen. Promontoire ist das Ergebnis, ein nachdenkliches, stimmungsvolles und zutiefst lyrisches Album, das sowohl eine auffallend eigenständiges Statement als auch eine bemerkenswerte Ergänzung zu den herausragenden Solo-Klavierserien von ECM darstellt. Produziert von Manfred Eicher, und aufgenommen in den Studios la Buissonne im Januar 2019.
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    Das erste Album des französischen Saxophonisten Matthieu Bordenave bei ECM unter eigenem Namen stellt ein neues Projekt mit dem deutschen Pianisten Florian Weber und dem Schweizer Bassisten Patrice Moret vor. Auf La traversée - ?Die Überquerung' - lotet Bordenave einen Bereich zwischen zeitgenössischer Komposition und Jazz aus, subtil beeinflusst durch die Innovationen des Jimmy Giuffre Trios mit Paul Bley und Steve Swallow, die "Neuland erschlossen, das für Improvisatoren bis heute relevant ist". Die Aufnahme von La traversée, so erklärt er, orientierte sich an diesem Ansatz des Triospiels, "bei der sich melodische Linien ineinander verflechten und in den Nuancen der Töne aufblühen, da jeder Musiker seiner Intuition folgt". Bordenave weist dabei den Weg mit seinem unverwechselbaren Saxophonklang, der kürzlich von Down Beat als "leicht und doch strukturiert und autoritativ" charakterisiert wurde. Er betont auch durch seine Kompositionen, dass dies eine Musik ist, in der der Raum eine wichtige Rolle spielt. La traversée wurde im vergangenen Herbst in den Studios La Buissonne im südfranzösischen Pernes-les-Fontaines aufgenommen und von Manfred Eicher produziert.
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    Auf Louis Sclavis' 13. ECM-Aufnahme findet der französische Klarinettist Inspiration aus zwei Quellen - der Straßenkunst von Ernest Pignon-Ernest und der interpretativen Originalität eines großartigen neuen Quartetts. Pignon-Ernests Arbeiten waren zuvor Gegenstand von Sclavis' hochgelobter 2002er Aufnahme Napoli's Walls. Diesmal betrachtet Sclavis ein breiteres Spektrum der in-situ-Collagen des Künstlers von Ramallah bis Rom, auf der Suche nach "einer Dynamik, einer Bewegung, die einen Rhythmus, eine Emotion, ein Lied hervorbringt". In der Sclavis-Band machen die begabte Bassistin Sarah Murcia und der expressive Schlagzeuger Christophe Lavergne zusammen mit dem Pianisten Benjamjn Moussay (einem wichtigen Mitspieler auf Sources und Silk And Salt Melodies) dies zum ersten Mal möglich, als Sclavis - auf charakteristisch individuelle Weise - das klassische Jazzformat aus Holzbläser, Piano, Bass und Schlagzeug auf einer ECM-CD erforscht. Characters on a Wall wurde in den Studios La Buissonne in Südfrankreich aufgenommen und von Manfred Eicher produziert und wird auf Vinyl und CD erhältlich sein.
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    Der Bassist und Komponist Michel Benita (1954 in Algier geboren), hat seit Anfang der 1980er Jahre einen festen Platz im Herzen der französischen Jazzszene. Auf Looking At Sounds stellt er sein umformiertes Quartett vor, das den Schweizer Flügelhornisten Matthieu Michel und den französischen Schlagzeuger Philippe Garcia aus Benitas Band Ethics beibehält, aber durch den belgischen Keyboarder Jozef Dumoulin komplettiert wird. Dumoulins wirbelnde, schwebende Klänge und Farben - er klingt wie kein anderer Fender Rhodes-Spieler - haben Benita dazu inspiriert, für die Gruppe suggestive neue Musik zu schreiben. Zum Repertoire gehören auch eine bezaubernde Coverversion von Antônio Carlos Jobims "Inutil Paisagem", das frei improvisierte Titelstück, und eine berührende Solobassinterpretation von Jule Stynes "Never Never Land". Looking At Sounds wurde im März 2019 in den Studios La Buissonne in Südfrankreich aufgenommen.
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    In ihrer Rezension von Shai Maestros ECM-Leader-Debüt The Dream Thief sprach die US-Website All About Jazz von "einer suchenden lyrischen Atmosphäre, emotionaler Eloquenz und gemeinschaftlicher Virtuosität, die der Musik dient". All dies trifft auch auf das neue Album Human zu, auf dem Maestros hoch kommunikative Band mit seinem israelischen Kollegen Ofri Nehemya am Schlagzeug und dem peruanischen Bassisten Jorge Roeder durch den US-Trompeter Philip Dizack stimmig erweitert. Shais zugängliches Klavierspiel wird von Dizacks hellwacher Herangehensweise an die Improvisation gut ergänzt. Und wie immer entwickelt Maestro die Musik weiter und respektiert dabei die Tradition. Gegen Ende eines Programms, das fast ausschließlich aus Maestro-Originalen besteht und eine Vielzahl von Stimmungen auslotet, bietet das Quartett seine Lesart von Duke Ellingtons "In A Sentimental Mood" an, während Shais Stück "Hank and Charlie" eine Hommage an das musikalische Einfühlungsvermögen der verstorbenen Hank Jones und Charlie Haden darstellt. Human wurde im Februar 2020 in den Studios la Buissonne in Südfrankreich aufgenommen und von Manfred Eicher produziert.
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    Das Album Not Far From Here stellt die neue Gruppe der vielfach ausgezeichneten Pianistin Julia Hülsmann vor, in der ihr langjähriges Trio mit Marc Muellbauer und Heinrich Köbberling (sie spielen seit 17 Jahren zusammen) um den Berliner Saxophonisten Uli Kempendorff zu einem Quartett erweitert wird. In Kempendorffs Spiel sind "Soviel Geschmeidigkeit. Soviel Widerspenstigkeit", hat das Magazin Jazzthetik festgestellt. Er trägt eine frische Energie in das Konzept der Hülsmann-Gruppe. Jedes Mitglied des Quartetts bringt eigene Kompositionen ein, wobei Julia selbst fünf Stücke für das Album beisteuert. Das Repertoire wird durch ein zeitgemäßes Cover von "This Is Not America", David Bowies Hit Single aus den 1980er Jahren (co-komponiert von Bowie, Pat Metheny und Lyle Mays), ergänzt, das hier in einer Quartettversion und einer Solo-Klaviervariation zu hören ist. Das Album, das im März 2019 in den südfranzösischen Studios La Buissonne aufgenommen wurde, erscheint rechtzeitig zu einer umfangreichen Europatournee des Hülsmann Quartetts. Zu den Terminen gehören ECM50-Veranstaltungen beim London Jazz Festival und in Flagey in Brüssel.
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    "Awase", ein Ausdruck aus der Kampfkunst, bedeutet so viel wie "verschmelzen" oder "harmonisieren", Energien aufeinander abstimmen - eine treffende Metapher für die aufgeweckte Präzision, die mosaikartigen Grooves und den graziösen Minimalismus von Nik Bärtsch's Ronin. Sechs Jahre sind vergangen, seitdem die Schweizer ihr letztes Album veröffentlicht haben. Vom Quintett zum Quartett verkleinert und um den Bassisten Thomy Jordi erweitert, hat sich die Gruppe in dieser Zeit fast unmerklich gewandelt. Bärtsch selbst spricht von einer neugefundenen Freiheit und Flexibilität im Umgang mit dem Material, von "größerer Transparenz, mehr Interaktion, mehr Freude bei jeder Performance". Hier bedeutet Freiheit vor allem das Aufgreifen früherer Spielarten Bärtschs, ihre Vermischung mit neuen Kompositionen, darunter - zum ersten Mal auf einem Ronin-Album - ein Stück von Sha. Awase wurde im Oktober 2017 im Süden Frankreichs, in den Studios La Buissonne, eingespielt und von Manfred Eicher produziert.
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